Thomas de Vries

Bariton


In festen Engagements arbeitete der Kammersänger (2014) in den Ensembles von Cottbus, Oldenburg, Dortmund und Wiesbaden, wo er unter anderem Eugen Onegin, Don Giovanni, Graf Almaviva (»Die Hochzeit des Figaro«), Germont (»La Traviata«), Bartolo (»Der Barbier vonSevilla«), Kurwenal (»Tristan und Isolde«) und Telramund (»Lohengrin«) sang. Gasttätigkeiten führten ihn unter anderem an die Komische Oper Berlin, nach Mannheim, Düsseldorf, Heidelberg und Cagliari/Italien. Er ist Leiter des »Ensemble Mattiacis«, das mitbarocken Wiederentdeckungen jährlich bei den Internationalen Maifestspielen gastiert. In Wiesbaden war er seit 2015 als Telramund (Gastspiel in Südkorea), Rangoni (»Boris Godunow«), Don Carlos (»Die Macht des Schicksals«), Alberich (»Das Rheingold«, »Siegfried« und »Götterdämmerung«), Geisterbote (»Die Frau ohne Schatten«), Peter Besenbinder (»Hänsel und Gretel«) ,Balstrode (»Peter Grimes«) und Graf Almaviva zu erleben. In der vergangenen Spielzeit sang er u. a. Biterolf (»Tannhäuser«), die Partie des Intendanten in Søren Nils Eichbergs Uraufführung »Schönerland« und Don Alfonso (»Così fan tutte«). In der Spielzeit 2018.2019 gibt er sein Debüt als Beckmesser in »Die Meistersinger von Nürnberg« und singt neben Peter Besenbinder und Biterolf auch Graf Monterone in »Rigoletto« und Jochanaan in »Salome«.

Produktionen

Jochanaan in »Salome«
Graf von Monterone in »Rigoletto«
Sixtus Beckmesser in »Die Meistersinger von Nürnberg«
Biterolf in »Tannhäuser«
Peter Besenbinder in »Hänsel und Gretel«

Galerie

Foto: Karl & Monika Forster
Das Rheingold
Thomas de Vries, Gerd Grochowski
Foto: Karl & Monika Forster
Das Rheingold
Thomas de Vries
Foto: Karl-Bernd Karwasz
Boris Godunow
Thomas de Vries, Richard Furman, Andreas Wellano
Foto: Karl-Bernd Karwasz
Boris Godunow
Andreas Wellano, Monika Bohinec, Thomas de Vries

Pressestimmen

Thomas de Vries als Alberich ist neben dem bereits gepriesenen Thomas Blondelle ein weiteres Musterbeispiel dafür, wie man gerade Wagners zwielichtige Figuren ausschließlich mit musikalischen Mitteln formen kann, wenn man über eine intakte Stimme und ausreichend viel gestalterische Intelligenz verfügt. Dieser nach Weltmacht strebende Zwerg ist stimmlich gar nicht so häßlich, daß das quirlige Rheintöchtertrio Gloria Rehm, Marta Wryk und Silvia Hauer sein Werben derart brüsk abweisen müßte. Alberichs Charakter erscheint in de Vries‘ Deutung vielschichtiger als gewöhnlich.
deropernfreund.de, Michael Demel, 19.11.2016
Thomas de Vries charakterisierte auf geniale Weise Alberich den Gegenspieler Wotans mit imposantem Material welches er vortrefflich zum Klingen brachte. In eindrucksvoller Demonstration verstand es der Sänger seinen ausdrucksstarken, bestens fokussierten Bariton während der Dialoge mit Wotan und Loge markant einzusetzen, eindringlich in akzentuierter Deklamation bestach de Vries zudem mit dem überbordenden Fluch.
Der Neue Merker, Gerhard Hoffmann, 15.11.2016

Termine

GROSSES HAUS16:00 - 21:30
Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung
WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 21:45
Neuinszenierung | PremiereGROSSES HAUS19:30
Neuinszenierung | PremiereGROSSES HAUS19:30
und der Sängerkrieg auf Wartburg
WiederaufnahmeGROSSES HAUS18:00 - 22:00
und der Sängerkrieg auf Wartburg
GROSSES HAUS16:00 - 20:00
und der Sängerkrieg auf Wartburg
GROSSES HAUS17:00 - 21:00
und der Sängerkrieg auf Wartburg
Internationale Maifestspiele 2019GROSSES HAUS17:00 - 21:00
Internationale Maifestspiele 2019GROSSES HAUS19:30