Schauspiel

Hier bin ich

Nach dem Roman von Jonathan Safran Foer
So, 05.05.2019
Kleines Haus16:00 - 18:40
Trailer: Andreas J. Etter
Tom Gerber
Foto: Karl & Monika Forster
Uwe Kraus
Foto: Karl & Monika Forster
Adina Vetter, Tom Gerber
Foto: Karl & Monika Forster
Adina Vetter
Foto: Karl & Monika Forster
Adina Vetter, Tom Gerber
Foto: Karl & Monika Forster
Adina Vetter
Foto: Karl & Monika Forster
Ensemble
Foto: Karl & Monika Forster
Adina Vetter, Tom Gerber
Foto: Karl & Monika Forster
Leonard Altaras
Foto: Karl & Monika Forster
Uwe Kraus
Foto: Karl & Monika Forster
Leonard Altaras, Tom Gerber
Foto: Karl & Monika Forster
Adina Vetter, Tom Gerber
Foto: Karl & Monika Forster
Tom Gerber, Uwe Kraus
Foto: Karl & Monika Forster
Atef Vogel, Uwe Kraus
Foto: Karl & Monika Forster
Adina Vetter, Tom Gerber
Foto: Karl & Monika Forster

Ohne Liebe stirbt man.
Mit Liebe stirbt man auch.
Nicht jeder Tod ist gleich.

Elf Jahre lang war es still um den amerikanischen Autor Jonathan Safran Foer. Doch dann meldete er sich Ende 2016 mit seinem dritten, großen und außerordentlichen Roman »Hier bin ich« zurück. »Hier bin ich«, auf Hebräisch »Hineni«, sagte Abraham zu Gott, als der ihn aufforderte seinen Sohn zu opfern.

Hier bin ich. Aber wer bin ich, sind wir eigentlich genau? Wer wollen wir sein? Was macht uns aus und wofür stehen wir? Diese Fragen beschäftigten Foer bislang in all seinen Büchern. Auch Jacob Bloch, seinen klugen und reflektierten Protagonisten, treiben sie um. Jener Jacob ist mit Julia verheiratet, zusammen haben sie drei Söhne, und zusammen schlittern sie nach dem Fund eines geheimen Handys in eine tiefe, offene Ehekrise. Doch zu der familiären Krise kommt noch eine politische hinzu: In Israel gibt es ein Erdbeben, und der israelische Staat tritt an die jüdische Diaspora mit der Bitte heran, dem Land beizustehen. Erneut muss sich Jacob fragen: Was ist Heimat? Wo ist mein Zuhause? Wo gehöre ich hin? Was ist wirklich wichtig im Leben? Und wofür bin ich bereit zu kämpfen?

»Hier bin ich« ist ein berührender Familien-, Ehe- und Trennungsroman, aber er geht weit darüber hinaus: Er beschreibt auch das Ringen um jüdische Identität und Zugehörigkeit.

Besetzung

Jacob Matze Vogel, Tom Gerber
Julia Adina Vetter
Mark, Tamir Atef Vogel
Isaac, Irv, Rabbi Uwe Kraus
Deborah, Tierärztin u.a. Barbara Spitz
Sam Leo Altaras, Camillo Guthmann
Max / Benjy Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Pressestimmen

Adriana Altaras hat aus dem gewichtigen Brocken Literatur um die Selbstbestimmung des Einzelnen einen klugen Theaterabend destilliert, dessen Kernaussagen auch jenseits religöser Lesart funktioniert.
Wiesbadener Kurier, Birgitta Lamparth, 18.02.2019
Aus dem Stoff macht [Adriana Altaras] eine temporische Komödie um eine Viergenerationenfamilie, mit viel Musik von Country, Bigband und Blues bis zu den hingehauchten Hits von The Cure.
nachtkritik.de, Alexander Jürgs, 18.02.2019
Das Wiesbadener »Hier bin ich«-Destillat überzeugt vom ersten Moment an.
FAZ, Matthias Bischoff, 19.02.2019