Shavleg Armasi

Bass

Der georgische Bass Shavleg Armasi studierte in seiner Heimatstadt Tiflisund anschließend in Graz. Seit 2006 ist er Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Er trat mit Mozart-Partien wie Osmin (»Die Entführung aus dem Serail«), Figaro (»Die Hochzeit des Figaro«)und Leporello (»Don Giovanni«) auf, ebenso als Mephisto in den Faust-Opern Gounods und Boitos, als Philipp (»Don Carlos«), Gremin(»Eugen Onegin«), Pater Guardiano (»Die Macht des Schicksals«) und Daland (»Derfliegende Holländer«). Gastengagements führten ihn u. a. nach Basel, Lissabon, Hamburg, Essen, Lübeck und Innsbruck. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sang er Bartolo (»Der Barbier von Sevilla«) und kehrte 2015.2016 mit seinem Debüt in der Titelpartie von »Boris Godunow« zurück. 2016.2017 war er als Fasolt (»Das Rheingold«) und Hagen (»Götterdämmerung«) zu erleben. In der Spielzeit2017.2018 sang Shavleg Armasi in Wiesbaden Sarastro (»DieZauberflöte«) und erneut Hagen sowie Leporello, den er auch in der Spielzeit 2018.2019 wiederübernehmen wird.

Produktionen

Leporello in »Don Giovanni«

Galerie

Foto: Karl-Bernd Karwasz
Boris Godunow
Shavleg Armasi, Chor
Foto: Karl-Bernd Karwasz
Boris Godunow
Shavleg Armasi, Chor

Pressestimmen

Gerade manche Sängerleistungen machen wieder einmal deutlich, dass Wiesbaden momentan eine Opernreise wert ist.
Ein subtiles und psychologisch geschliffenes Rollenportrait gelingt Shavleg Armasi als Boris. Mit mutigen, auch leisen Farben und großer Konzentration baut er den Zaren vom machthungrigen Herrscher zum winselnden, sterbenden Mörder ab. Seine eigen timbrierte Bassbaritonstimme steht ihm dabei souverän in allen Extremen bei.
Der Neue Merker, Christian Konz, 26.03.2016