Katharina Konradi

Sopran
Die in Kirgisien geborene Sopranistin studierte Gesang in Berlin und München. Sie ist Erste Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2016. Ihr Operndebüt gab sie an der Münchner Kammeroper, am UniT Berlin debütierte sie als Rosina in Mozarts »La Finta semplice« und sang am Theater Hof die Titelrolle in „Das Tagebuch der Anne Frank“. 2017 debütiert sie an der Hamburger Staatsoper als Ännchen im »Freischütz«. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden stellte sie sich 2015 als Juliette Vermont (»Der Graf von Luxemburg«) vor. Es folgten hier Gretel sowie Sandmännchen und Taumännchen (»Hänsel und Gretel«), Morgana (»Alcina«), Nannetta (»Falstaff«) und eine Magd in »Elektra«. 2016.2017 sang sie u. a. Adele (»Die Fledermaus«), Pamina (»Die Zauberflöte«), Wellgunde (»Das Rheingold«), Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«), Susanna (»Die Hochzeit des Figaro«) und Woglinde (»Götterdämmerung«). In der Saison 2017.2018 ist Katharina Konradi in Neuproduktionen als Zdenka (»Arabella«) und Zerlina (»Don Giovanni«) zu erleben und kommt als Pamina und Gretel zurück. Im Sinfoniekonzert WIR 6 singt sie außerdem das Sopransolo im Mozart-Requiem.




Galerie

Foto: Paul Leclaire
Alcina
Katharina Konradi, Silvia Hauer
Foto: Sven-Helge Czichy
Hänsel und Gretel
Stella An, Franziska Gottwald, Katharina Konradi
Foto: Sven-Helge Czichy
Hänsel und Gretel
Katharina Konradi
Foto: Andreas Etter
Der Graf von Luxemburg
Katharina Konradi, Tobias Bonn

Pressestimmen

Der zweite Trumpf: Katharina Konradi als Pamina. Was für ein ' leichter Ton, was für eine deutliche Artikulation, was für eine tolle Sopranistin!
Frankfurter Rundschau, Stefan Schickhaus, 17.10.2016
Sehr differenziert und durchdacht legt Katharina Konradi die Pamina an. Ihre Arien sind ein Muster an Gestaltung. Ihre Textbehandlung lässt keine Wünsche offen. Zudem überzeugt sie auch in den vielen Sprechpassagen.
Der Opernfreund, Michael Demel, 14.10.2016
Zum Leuchtturm der Premiere avanciert Katharina Konradi als Alcinas Schwester Morgana. Sie beweist ausgezeichnete szenische Präsenz, ist in mehreren Registern sattelfest, beatmet auch lange Phrasen mühelos und beherrscht die Kunst, barocken Zierrat in den Dienst einer behutsam psychologisierenden Charakterisierung zu stellen; ein Name, den man sich merken muss.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Benedikt Stegemann, 11.04.2016
Die vom Publikum gefeierte Überraschung des Premierenabends heißt Katharina Konradi. Sie lässt Alcinas flott verliebte Schwester Morgana mit taufrischem Sopran und großer Spielfreude aus dem Schatten der Zauberin hervortreten.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 11.04.2016
Katharina Konradi wertet die Figur der Juliette mit beseelt-brillantem Sopran auf.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 19.10.2015

Termine

Werke von Richard Strauss
Lieder ohne Worte für Klavier
Foyer Grosses Haus19:30
Internationale Maifestspiele 2019GROSSES HAUS19:30 - 23:00