Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Große Oper in zwei Aufzügen | Libretto: Emanuel Schikaneder
Uraufführung: 1791 in Wien
In deutscher Sprache.
Do, 19.04.2018
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
Katharina Konradi
Foto: Paul Leclaire
Ioan Hotea
Foto: Paul Leclaire
Ioan Hotea, Sharon Kempton, Silvia Hauer, Romina Boscolo
Foto: Paul Leclaire
Christopher Bolduc, Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Foto: Paul Leclaire
Ioan Hotea, Katharina Konradi
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Katharina Konradi, Benedikt Nawrath, Chorherren
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Silvia Hauer, Romina Boscolo, Gloria Rehm, Benedikt Nawrath, Sharon Kempton
Foto: Paul Leclaire
Ioan Hotea, Katharina Konradi
Foto: Paul Leclaire
Christopher Bolduc, Young Doo Park, Katharina Konradi, Chor
Foto: Paul Leclaire
Gloria Rehm
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Young Doo Park
Foto: Paul Leclaire
Christopher Bolduc, Ioan Hotea, Sharon Kempton, Romina Boscolo, Silvia Hauer, Chorherren
Foto: Paul Leclaire
Stella An, Christopher Bolduc
Foto: Paul Leclaire
Ioan Hotea, Katharina Konradi, Christopher Bolduc
Foto: Paul Leclaire
Katharina Konradi, Ioan Hotea
Foto: Paul Leclaire
Christopher Bolduc
Foto: Paul Leclaire
Young Doo Park, Gloria Rehm, Ensemble, Chor
Foto: Paul Leclaire
Gloria Rehm, Young Doo Park
Foto: Paul Leclaire
Katharina Konradi, Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Foto: Paul Leclaire
Katharina Konradi
Foto: Paul Leclaire

Das Ziel? Die Menschheit aus dem Reich der Finsternis und des Aberglaubens in eine lichte Welt der Vernunft und des Geistes zu führen. Die treibenden Kräfte? Macht und Liebe. Die Mittel? Weisheit, Musik und Kunst. Die Zeit? Von antiker Mysteriensymbolik über Maria Theresia bis zur Gegenwart. Das Personal? Ein Prinz, eine Königin, drei Damen, drei Knaben, ein Weiser, ein Schwarzer, Mutter und Tochter, ein Hanswurst, Geharnischte, Eingeweihte - das ganze Spektrum der Menschheit: Individuen samt ihren Gefühlen, Sehnsüchten und Absichten, aber auch ideologiegebundene Gruppierungen. Ein Paar, das zusammen durch Feuer und Wasser geht. Und alles hält ein Zauber zusammen, der den Weg durch Nacht zum Licht finden hilft.

»Nie hat ein dramatisches Produkt bei irgendeiner Nation ein allgemeineres Glück gemacht als Mozarts unsterbliches Werk »Die Zauberflöte«, schreibt bereits 1794 das »Journal des Luxus und der Moden«. Bis heute behauptet sich das deutsche Singspiel als Teil der Top Five des weltweiten Repertoires. Was in Emanuel Schikaneders Wiener Off-Theater uraufgeführt wurde, adelt heute längst alle Operntempel. Nicht nur Klassikfans kennen die ebenso schrill-absurden wie klanglich beeindruckenden Koloraturen der Arie der Königin der Nacht, das lustige Vogelfängerlied, Taminos romantische Bildnis-Arie, das Hohelied der Liebe zwischen Menschen egal welchen Standes, die Sarastro-Arie des Verzeihens. Ein Werk, das seine Anziehungskraft und sein Geheimnis zwischen Märchen, Gleichnis, Initiationsgeschichte, Wiener Vorstadtbühnenrummel und Menschheitsmysterium bewahrt.

PREMIERE 14. Oktober 2016

Internationale Maifestspiele 2017

Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Große Oper in zwei Aufzügen
Libretto: Emanuel Schikaneder
Uraufführung: 1791 in Wien

»Nie hat ein dramatisches Produkt bei irgendeiner Nation ein allgemeineres Glück gemacht als Mozarts unsterbliches Werk ›Die Zauberflöte‹«, schreibt bereits 1794 das »Journal des Luxus und der Moden«. Unter der Leitung von Konrad Junghänel, »Wiesbadens Trumpf in Sachen Mozart« (Frankfurter Rundschau), singen neben Shooting-Star Katharina Konradi und Operalia-Gewinner Ioan Hotea als Gala-Gäste der Parade-Papageno Michael Nagy und als Sarastro Günther Groissböck, der als einer der führenden Basssänger weltweit gilt.

Mit:
Sarastro Günther Groissböck Tamino Ioan Hotea Königin der Nacht Gloria Rehm Pamina Katharina Konradi Erste Dame Sharon Kempton Zweite Dame Silvia Hauer Dritte Dame Romina Boscolo Drei Knaben Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund Papageno Michael Nagy Papagena Stella An Monostatos Benedikt Nawrath Zweiter Priester, Erster Geharnischter Aaron Cawley Sprecher, Erster Priester, Zweiter Geharnischter Stephanos Tsirakoglou
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Besetzung

Musikalische Leitung Konrad Junghänel
Inszenierung Carsten Kochan
Bühne Matthias Schaller, Susanne Füller
Kostüme Susanne Füller
Licht Klaus Krauspenhaar
Video Gérard Naziri
Chor Albert Horne
Dramaturgie Regine Palmai
Sarastro Young Doo Park
Tamino Joel Scott
Königin der Nacht Gloria Rehm
Pamina Katharina Konradi
Papageno Benjamin Russell
Papagena Stella An
Monostatos Erik Biegel
Erste Dame Sharon Kempton
Zweite Dame Silvia Hauer
Dritte Dame Romina Boscolo
Zweiter Priester, Erster Geharnischter Ralf Rachbauer
Sprecher, Erster Priester, Zweiter Geharnischter Thomas de Vries
Drei Knaben Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Die neue Wiesbadener »Zauberflöte« beginnt als großer Trash. Als Schabernack-Stück, als Volkstheater. Mit einem Wort: Sie beginnt so, wie sie auch zu Mozarts und Schickaneders Zeit gewirkt haben könnte. (...) Das ist bunt und schnell, die Protangonisten sind liebenswert und werden gut geführt, der »hohe Ton« der Eingeweihten wirkt schön absurd. (...) Im Musikalischen irrte er aber nicht, denn sein Zugriff auf Mozart war wie immer erstklassig. Junghänel ist ja Wiesbadens Trumpf in Sachen Mozart-Oper, auch diesmal wirkten seine Tempi herrlich dynamisch, manches grenzwertig flott, anderes wunderbar atmend und gelöst.
Der zweite Trumpf: Katharina Konradi als Pamina. Was für ein ' leichter Ton, was für eine deutliche Artikulation, was für eine tolle Sopranistin! (...) Papageno wie aus dem Bilderbuch war der US-Amerikaner Christopher Bolduc, der hier eine etwas schräge Künstlernatur darstellt, der Vogelobjekte aus Gabeln zurechtbiegt und auch den freundlichen Part in einem »Mad Max«-Film übernehmen könnte. Singend deutlich erfolgreicher als sprechend: Young Doo Park als Sarastro;. sein Hausmeister Monostatos, Benedikt Nawrath, auf ebenso hohem Niveau wie die drei Damen. Mit viel Applaus bedacht, und völlig zurecht: Jonas Finkemeyer, Moritz Bouchard und Leon Lederer von der Chorakademie Dortmund, drei Knaben mit Stimme und Witz.
Frankfurter Rundschau, Stefan Schickhaus, 17.10.2016
Es ist der Abend des Konrad Junghänel. Der Spezialist für historisch informierte Aufführungspraxis setzt seinen Wiesbadener Mozart-Zyklus mit der »Zauberflöte« fort und überzeugt auf ganzer Linie. Wie schon in »Cosi fan tutte«, »Nozze di Figaro« und »Entführung aus dem Serail« hält er das Wiesbadener Opernorchester im halb hochgefahrenen Graben an der kurzen Leine. Die Musiker folgen ihm hellwach. Die Streicher spielen vibratolos, aber mit sprechender Phrasierung. Dabei gelingt es den Musikern, einen kernigen Ton zu erzeugen, der weit entfernt ist vom anämischen Gezirpe, das man mancherorts von »Originalklang«-Ensembles zu hören bekommt. Die Holzbläser artikulieren beredt. Harte Schlägel sorgen bei der Pauke für präzise Akzente. Die Tempi sind überwiegend sehr rasch, werden aber von Junghänel an unerwarteten Stellen entschleunigt. So entstehen ungewohnte Effekte, die mit einer sehr differenzierten Behandlung der Dynamik zur Lebendigkeit des Klanges beitragen. (...) Sehr differenziert und durchdacht legt Katharina Konradi die Pamina an. Ihre Arien sind ein Muster an Gestaltung. Ihre Textbehandlung lässt keine Wünsche offen. Zudem überzeugt sie auch in den vielen Sprechpassagen. Einen fabelhaften Eindruck hinterlässt im Singen wie im Sprechen auch Stephanos Tsirakoglou, für den die Regie aus Sprecher, Priester und Geharnischtem eine einheitliche Rolle geformt hat. Er singt sie mit wohltönendem, abgerundetem Bariton. Auf der Habenseite kann die Aufführung auch Gloria Rehms Königin der Nacht verbuchen.
Stimmlich präsent mit kernigem Bariton ist Christopher Bolduc als Papageno.
Es ist eine sehr sympathische Produktion entstanden, die keine Langeweile aufkommen lässt und mit einigen hübschen Einfällen aufwartet. Wichtig ist, dass Kochan etwas von Personenführung versteht, und seine Hauptdarsteller sich als sehr spielfreudig erweisen. Auch hat er den Abend mit vielen kleinen humorvollen und ironischen Details versehen, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber durch ihren dosierten Witz eine gutgelaunte Grundstimmung erzeugen.
Kochans Regie ist da stark, wo sie Arien beleben und bebildern kann. Wie etwa zu Papagenos »Ein Mädchen oder Weibchen« die Damen des Chores wie ferngesteuerte Automatenpuppen hereintanzen, ist ein großer Spaß. Auch, daß die Tag-Nacht-Symbolik in ihrer Gut-Böse-Zuschreibung dadurch unterlaufen wird, dass eine idyllische Mondprojektion schließlich vom Sonnenfeuer verzehrt wird, ist die überzeugende Visualisierung einer kritischen Befragung des Librettos.
Der Opernfreund, Michael Demel, 14.10.2016
Dass solche Popularität nicht zuletzt ihrem (diskutablen) Status als »Famillienoper« zu verdanken ist, merkt man auch dem Premierenpublikum im Staatstheater Wiesbaden an: Einige Kinder sind mit von der Partie, sicher zuhause bestens präpariert, vor Riesenschlangen gewarnt und nun in freudiger Erwartung von Papageno und Papagena. Dass diese ohne Federschmuck auskommen müssen, werden sie verkraften, zumal es ansonsten brav zugeht und niemand tiefenpsychologisch überfordert wird. (...) Allen voran begeistert Katharina Konradi als anrührend beseelte Pamina. Großer Publikumserfolg ist auch Gloria Rehms Königin der Nacht beschieden. (...) Als vokal wie szenisch beweglicher Papageno gefällt Christopher Bolduc neben Stella An als Papagena, Young Doo Parks profundem Sarastro, Benedikt Nawraths etwas schmalem Monostatos, den drei Damen (Sharon Kempten, Silvia Hauer und Romina Boscolo) sowie Aaron Cawley und Stephanos Tsirakoglou als Priester und Geharnischte.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 17.10.2016

Termine

Internationale Maifestspiele 2017 | NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS16:00 - 19:05
Neuinszenierung | WiederaufnahmeGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35
NeuinszenierungGROSSES HAUS19:30 - 22:35