Oper

Die Soldaten

Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970)
Oper in vier Akten | Libretto: vom Komponisten, nach dem Schauspiel
»Die Soldaten« von Jakob Michael Reinhold Lenz | Uraufführung: 1965 in Köln
In deutscher Sprache.

Gloria Rehm
Foto: Karl & Monika Forster
Wolfgang Vater, Sharon Kempton, Statisten
Foto: Karl & Monika Forster
Gloria Rehm, Pavel Daniluk
Foto: Karl & Monika Forster
Joachim Goltz, Jonas Gudmundsson, Marcus Elsäßer, Benedikt Nawrath, Martin Koch, Gloria Rehm, Valdemar Villadsen, Benjamin Russell
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Gloria Rehm
Foto: Karl & Monika Forster
Rainer Maaß, Kay Stiefermann, Wolfgang Vater, Holger Falk, Statisterie
Foto: Karl & Monika Forster
Martin Koch, Gloria Rehm
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Gloria Rehm, Statisterie
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Gloria Rehm, Celeste Haworth, Statisterie
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Ensemble, Statisterie
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Kay Stiefermann, Holger Falk, Martin Koch
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Gloria Rehm, Celeste Haworth
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Andrea Baker
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Joachim Goltz, Eberhard Francesco Lorenz, Jonas Gudmundsson, Marcus Elsäßer, Martin Koch, Valdemar Villadsen, Christopher Rickerby, Benjamin Russell
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Celeste Haworth, Gloria Rehm, Gustavo Quaresma, Sharon Kempton, Wolfgang Vater, Statisterie
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Gloria Rehm
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Wolfgang Vater, Sharon Kempton, Gustavo Quaresma, Statisterie
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Gloria Rehm
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Rainer Maaß, Kay Stiefermann, Wolfgang Vater, Holger Falk, Statisterie
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Holger Falk
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Gloria Rehm
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Ensemble, Statisterie
Foto: Karl & Monika Forster
Celeste Haworth, Gloria Rehm
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»Ist es nicht Angst und Not, Unsicherheit und Schrecken, die am Horizonte unserer Zukunft stehen wie dunkle Wetter und Wolken vor der untergehenden Sonne? Herr, bleibe bei uns, es will Abend werden!« Verzweiflung und Ausweglosigkeit sprechen aus dem Tagebuch des ehemaligen Wehrmachtssoldaten und Frontheimkehrers Bernd Alois Zimmermann. Seine musikalische Sprache, anfangs Hindemith und Bruckner nahe, verdunkelte sich zunehmend. Gleich am Beginn seiner expressionistischen Anti-Kriegs-Oper wird ein Brahms-Motiv von einem dröhnenden Cluster überrollt. Das zwölftönige Werk stellt grenzwertige Herausforderungen an Interpreten und den gesamten Theaterbetrieb. Doch als Menetekel gegen Gewalt und Unmenschlichkeit ist es von soghafter Anziehungskraft. Die jüngsten Aufführungen in München, Zürich und Berlin wurden gar zu Publikumsrennern.
 
Die im Kleinbürgermilieu angesiedelte literarische Vorlage weitet sich zum Menschheitsdrama. Keine Geschichte werde erzählt, schreibt Zimmermann, sondern eine Situation dargestellt. Der Aufstieg und Fall des Bürgermädchens Marie, ihr Schicksal steht symbolisch für die anonyme Zerstörung nicht nur von berechtigten Träumen, sondern von menschlichem Leben durch ein roboterhaft aggressiv agierendes Militär. Wie im Krieg versucht die Solostimme der Marie, sich gegen die chaotische Zerstörungskraft maschinenhafter Klangattacken zu behaupten. Rudimente aus Bach-Chorälen flehen vergeblich um Erbarmen, und am Ende der Oper bleibt die Bitte »Sed libera nos a malo« – »Erlöse uns von dem Bösen« – im Raum. Zimmermanns Opus magnum, im Rang der wichtigsten Oper der Nachkriegszeit stehend, benötigt allein über 100 Orchestermusiker.

PREMIERE 30. April 2016
Die Internationalen Maifestspiele 2016 werden am 30. April mit der Premiere von »Die Soldaten« eröffnet.

Mehr Infos & Karten auf den Seiten der Internationalen Maifestspiele 2016.

Besetzung

Musikalische Leitung Zsolt Hamar
Inszenierung Vasily Barkhatov
Bühne Zinovy Margolin
Kostüme Olga Shaishmelashvili
Video Gérard Naziri
Licht Andreas Frank
Dramaturgie Regine Palmai
Wesener Pavel Daniluk
Marie Gloria Rehm
Charlotte Celeste Haworth
Weseners Mutter Helena Köhne
Stolzius Holger Falk
Stolzius' Mutter Andrea Baker
Obrist, Graf von Spannheim Christopher Rickerby
Desportes Martin Koch
Pirzel
Eisenhardt Joachim Goltz
Haudy Benjamin Russell
Mary Kay Stiefermann, Nathaniel Webster
Drei junge Offiziere Marcus Elsäßer, Valdemar Villadsen, Jonas Gudmundsson
Gräfin de la Roche Sharon Kempton
Ein junger Graf Gustavo Quaresma
Bedienter der Gräfin de la Roche / betrunkener Offizier Wolfgang Vater
Junger Fähnrich Christopher Peter
Drei Hauptleute Johannes Kastl, Rainer Maaß, Ausilio Jo Mehmeti
Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Die Internationalen Maifestspiele 2016 am Staatstheater Wiesbaden mit Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« zu eröffnen, einem gewaltigen Musiktheater-Monolithen der Nachkriegs-Avantgarde, der bis heute nichts von seiner Faszinationskraft eingebüßt hat und noch immer für jedes Opernhaus eine enorme Herausforderung darstellt: Das ist doch mal ein Statement!
die-deutsche-buehne.de, Detlef Brandenburg, 01.05.2016
Eine großartige Aufführung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Opernnetz.de, Christiane Franke, 30.04.2016
Mit dieser aufwühlenden Sicht auf seine gigantische Antikriegsoper »Die Soldaten« hätte sich der 1970 aus dem Leben geschiedene Bernd Alois Zimmermarin sicherlich angefreundet. Führt der Ansatz des 32-jährigen Vasily Barkhatov doch radikal fort, was der Komponist zur Uraufführung 1965 seines Opus Magnum in Köln wollte: totales Theater, in dem selbst das Publikum mobil mit einbezogen sein sollte.
Zwei Stunden lang, ohne Pause, spielte das großartige Ensemble mit enormer Statisterie perfekt die mitunter absurd bis surreal wirkende expressionistische Antikriegs-Oper. In vier Akten mit Film-Einblendungen auf Leinwänden, pantomimischen Spiel und Tanz gelang es allen Schauspielern, ganz voran den hochkarätigen Sängerinnen und Sängern, das Publikum durch viele Abgründe des menschlichen Seins vor dem Hintergrund unaufhörlicher kriegerischer psychischer und physischer Zerstörungen von Seelen und Leben mitzunehmen.
Die Zerstörung des Menschen, seiner Träume und seines Lebens wird in »Die Soldaten« parallel – auf menschlicher und militärischer Ebene zugleich – dargestellt. Kriege passieren im Kleinen wie im Großen, das war 1775 so, und es war 1965, und es ist immer noch so.
So flehen zum Schluss Rudimente aus Bach-Chorälen vergeblich um Erbarmen. Die Bitte »Sed libera nos a malo« – »Erlöse uns von dem Bösen« – fällt einfach ins Leere, und lässt zurück überwältigt betroffene Zuschauer. »Die Soldaten« sind schwerer Tobak, ja! Aber sie sind absolut inspirierend und empfehlenswert!
Frankfurter Neue Presse, Bettina Boyens, 02.05.2016
Der gerade 32 Jahre junge Regisseur Vasily Barkhatov greift in Wiesbaden zu einem einfachen wie wirkungsvollen Mittel. Er hebt die Grenzen zwischen Publikum und Darstellern auf. Zum Verwechseln ähneln die Sängerschauspieler und Statisten dem Premierenpublikum. Barkhatov konstruiert damit, was sich Zimmermann vorstellte: ein Bühnenrund, in dem Bühne und Zuschauerraum zur Spielfläche, die Zuschauer zu Akteuren und die Akteure zu Zuschauern werden.
Inmitten dieser Spielfläche durchleidet Marie in vier Akten ihren sozialen Abstieg. Parallel dazu hoch über dem Zuschauerraum auf eine überdimensionale Bombe projiziert, verfolgen die Zuschauer in filmischen Sequenzen den Verfall des Wiesbadener Staatstheaters. In rasanten Szenenwechseln verwandelt sich darunter die Bühnenfläche mitten im Zuschauerraum von der Kaserne zum Lazarett und zur Leichenhalle. Weitere Spielflächen bieten die Logen. So findet auf verschiedenen Ebenen Vergewaltigung, Vernichtung und Mord statt. Das alles lässt nicht unberührt.
Die zahlreichen Solisten leisten Großartiges. Unter ihnen tritt vor allem Gloria Rehm hervor. In der Rolle der Marie verkörpert sie überzeugend das Opfer, das keine Chance hat, seinem Schicksal zu entrinnen. Mit schier unerschöpflicher Vielfalt in der Tongebung gelingt ihr eine scharfe Charakterzeichnung. Holger Falk als Maries Geliebter Stolzius fesselt alle Aufmerksamkeit, wenn er sich mit langem Atem in ein im Nichts verschwindenden Pianissimo zurückzieht, um schließlich in der Doppelrolle aus Opfer und Täter zu verschmelzen.
Wenn schließlich am Ende nach zwei Stunden Aufführungsdauer ohne Pause über die Tonbänder das allzu Menschliche der Ereignisse Raum greift und die Zuschauerakteure in agitatorische Klatschrhythmen verfallen, wird physisch spürbar, was Zimmermann beabsichtigte: die Einheit der Zeit, in der für jeden unentrinnbar die Vergangenheit die Zukunft bedroht und die Zukunft die Vergangenheit.
Opernnetz.de, Christiane Franke, 30.04.2016
Die Botschaft wird den Zuschauern mit der Wucht von Kalaschnikows eingehämmert: Krieg und Zerstörung lässt der junge, russische Regiestar Vasily Barkhatov mitten im geschützten Wiesbadener Opernraum, dem Ort bürgerlicher Lebenskultur, explodieren und trägt damit den Schrecken in die Mitte der Gesellschaft. Dabei verlegen die Kostüme von Olga Shaishmelashvili das brutale Geschehen in ein Spannungsfeld zwischen den beiden Weltkriegen und heute. Keiner kann sich retten, weder die Zuschauer im Parkett, noch die Adeligen in der Königsloge, und schon gar nicht das gemütlich in roten Plüschsitzen versinkende bürgerliche Publikum. Diesmal sitzt der größte Teil der Zuschauer auf der Bühne und beobachtet von dort aus, wie Orchestersessel zu Soldatencafés mutieren, die Kaiserloge zum blutigen Tatort wird und ein riesiger Zeppelin hereinschwebt, samt verstörender Projektionen des zerstörten Theatergebäudes.
Das Grauen ist derart realistisch, dass man sich nicht wundern würde, wenn echte Terrorkommandos das Feuer eröffneten (Bühne: Zinovy Margolin).
In Vasily Barkhatovs Sicht wird die zerstörte Psyche des gefallenen Bürgermädchens Marie, erzählt nach dem Schauspiel von Jakob Michael Reinhold Lenz, die eigentlich den bürgerlichen Stolzius liebt, sich dann aber, angestachelt vom ehrgeizigen Vater, von adligen Offizieren umwerben lässt und zur verachteten Hure wird, einmalig erfahrbar. Der ruinös inszenierte Theaterbau ist dabei furchtbares Sinnbild dieses vergewaltigten »Frauenzimmers«.
GMD Zsolt Hamar und Subdirigent Benjamin Schneider erzeugen vom ersten Orchesterschlag an eine unwiderstehliche Sogwirkung, an der über 200 Instrumente beteiligt sind. Changierend zwischen Zwölftonmusik, Bachorgelklang, Jazzrhythmen und wuchtiger Marschmusik überwältigt die Komplexität aus dem Orchestergraben auch heute noch.
Wiesbaden hat mit dieser »schweren« Riesenoper, die für jedes Haus eine logistische Herausforderung bedeutet, klar gezeigt, dass es mit den Maifestspielen mehr bieten will als heitere Frühlingsunterhaltung. Am Ende gab es dafür herzlichen Applaus für alle Beteiligten.
Frankfurter Neue Presse, Bettina Boyens, 02.05.2016
Es gibt eindrückliche Szenen. Wenn der junge Herr Stolzius (Holger Falk mit beweglichem, hohem, leicht brüchigem Bariton, was zu der Rolle perfekt passt), der soeben sich selbst und den arroganten Mistkerl, der seine Verlobte, die Marie, vergewaltigt und ins Elend gestoßen hat, nämlich den schnöseligen Tenor, Offizier und Baron Desportes (glänzend gesungen von Martin Koch), mit Rattengift zu Tode gebracht hat, im Sturz zu Schlagzeuggewittern gleich den ganzen Samtvorhang der Loge mit sich reißt. Bezaubernd Celeste Haworth als die Gedichte rezitierende große Schwester Charlotte. Sonor Pavel Daniluk als Vater Wesener, nicht minder volltönend Helena Könne als Mutter Stolzius. Und die meerblau glänzende Marie, mit ihren spitzigen Intervallen, den immerzu hoch in die Luft geschleuderten Tönen der Hoffnung, Lebenslust, Verblendung und Verzweiflung, sie wird von Gloria Rehm mit Bravour gesungen und gespielt. Am Ende wird das Theater wieder Theater, der Zeppelin zieht ab. Frieden herrscht. Glück gehabt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eleonore Büning, 02.05.2016
Bewundernswert: Die Souveränität, mit der Wiesbadens scheidender Generalmusikdirektor Zsolt Hamar und das Staatsorchester und die erhebliche Solistenschar sich durch eine Partitur arbeiten, die einst als nicht zu bewältigen galt. Ausschließliche Neue-Musik-Spezialisten sind hier in der Minderzahl, es ist im Kern der herkömmliche Stadttheaterapparat, der seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellt.
Wiesbaden entzieht sich Vergleichen mit einer höchst eigenwilligen, festspielkompatiblen Inszenierung, die – das wäre die tückische Seite dieses so gelungenen Unterfangens – eigentlich unheimlich schön ist, fast ein bisschen glatt.
Zugleich spielt sie intelligent mit dieser ansehnlichen, Spektakel machenden, Aufwand treibenden Oberflächlichkeit: Es soll und kann den Theatergänger durchaus gruseln, wenn die Statisten unter den Zuschauern interessiert applaudieren, nachdem es in der Mittelloge Tote gegeben hat. So ist das im Theater: Menschen sterben, furchtbare Fragen werden gestellt und am Ende klatschen alle den aus der großen Schlussmusik sich erhebenden Marschrhythmus mit und gehen anschließend heim.
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 02.05.2016
Der junge russische Regisseur hatte die tolldreiste Idee, für Zimmermanns Ausnahmewerk das ganze Theater umzukrempeln: Ein Teil des Publikums sitzt im Bühnenraum, während Logen und Parkett zur Spielfläche umfunktioniert werden. Am ersten Abend schon mal reichlich Applaus für den scheidenden Generamusikdirektor Zsolt Hamar, Regisseur Vasily Barkhatov, Bühnenbildner Zinovy Margolin und das Ensemble mit bemerkenswerten Stimmen. Gloria Rehms Marie verbindet glasklare Koloratur mit der leuchtenden Bühnenpräsenz einer als Lustobjekt mehrfach Begehrten. Holger Falle ist ihr eigentlich braver Stolzius, in dem am Ende der Killerinstinkt wach wird. Benjamin Russell singt den Edeling Haudy, Kay Stiefermann den Mary, Martin Koch den fiesen Verführer Desportes und Pavel Daniluk einen soignierten Wesener, Vater von Marie und ihrer Schwester Charlotte (Celeste Haworth). Andrea Baker ist eine kraftvolle Stolzius-Mutter und Sharon Kempton, ehemaliges Ensemblemitglied, feiert als Gräfin mit fürstlichem Diadem ein buchstäblich glanzvolles Comeback.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 02.05.2016
Was für diese Aufführung einnimmt, ist das tolle Sängerensemble – allen voran die faszinierende Marie von Gloria Rehm. Ihr Stimmfach ist die lyrische Koloratur mit dramatischer Tendenz (also von Musette oder Adina bis hin zu Dorina oder Zerbinetta). Und sie geht diese Extrempartie mit der ganzen Kunstfertigkeit ihres Stimmfaches an, singt die Noten perlklar, die Intervalle gestochen scharf, beizeiten auch mal mit schönem lyrischem Legate – fast belcantesk, ohne veristisches Schreien. Und das funktioniert hervorragend, man erlebt eine ebenso artifizielle wie ausdrucksvolle Marie, zudem eine mit ganz starker schauspielerischer Präsenz.
Auch andere Figuren bleiben im Gedächtnis: Beispielsweise der grelle, stilistisch treffsicher überzeichnete Desportes von Martin Koch; Pavel Daniluk, der die parvenühafte Unbeholfenheit des Vaters Wesener ausdrucksvoll singt und verkörpert. Benjamin Russell zeichnet den Zynismus des Haudy mit schneidender Schärfe; Kai Stiefermann gibt dem Mary brutale Jovialität; Joachim Goltz verkörpert einen sinistren Feldprediger mit markanter Stimme; Eberhard Francesco Lorenz gelingt ein in bizarren Registerwechseln schwadronierender Pirzel; Sharon Kempton gibt eine bemerkenswert profilierte Gräfin de la Roche. Und Celeste Haworth ist eine in allen Registern ungewohnt kraftvolle Charlotte. Holger Falk zeichnet den Stolzius sehr einprägsam.
die-deutsche-buehne.de, Detlef Brandenburg, 01.05.2016