Oper

Die Hochzeit des Figaro

Le Nozze di Figaro
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Commedia per musica in vier Akten | Libretto: Lorenzo Da Ponte, nach der Komödie »Ein toller Tag oder Figaros Hochzeit« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais | Uraufführung: 1786 in Wien
Mi, 29.03.2017
GROSSES HAUS19:30 - 23:00
Elisa Cho, Matias Tosi
Foto: Martin Kaufhold
Elisa Cho, Franziska Gottwald
Foto: Martin Kaufhold
Jacquelyn Wagner, Gary Griffiths
Foto: Martin Kaufhold
Wolf Matthias Friedrich, Hilke Andersen, Elisa Cho, Matias Tosi
Foto: Martin Kaufhold
Gary Griffiths, Jacquelyn Wagner, Elisa Cho, Matias Tosi
Foto: Martin Kaufhold

Verwirrungen, Vertauschungen, wechselseitiges Verliebtsein, und dazu ein juristischer Kriminalfall: Dies sind die Zutaten der Handlung von »Le nozze di Figaro«. Aus einem klassischen Opern-Doppel aus Herrscher- und Dienerpaar macht Mozart eine Geschichte über die tiefsten menschlichen Gefühle, die mit der Liebe einhergehen können: Glück und Enttäuschung.
Mozarts Librettist, Lorenzo da Ponte, auf dessen Texte er auch »Don Giovanni« und »Così fan tutte« in Musik setzte, beginnt dort, wo Beaumarchais (und Rossinis spätere Vertonung) mit seinem Schauspiel »Le Mariage de Figaro« aufhörte. Aus dem ehemals jungen Mädchen Rosina ist die Contessa Almaviva geworden. Graf Almaviva, dem Figaro intrigenreich bei der Eroberung half, ist nun sein Herr.
Am Anfang ist alles gut: Figaro und Susanna lieben sich. Doch der Graf hat ein Auge auf Susanna, die Zofe seiner Frau, geworfen. Was ein komödiantisches Treiben mit pikanten Szenen werden könnte, nutzt Mozart zur Studie über die Liebe. Komödiantisch wird es natürlich auch, immer neue Verwandte und Enthüllungen kommen hinzu, bis alles letztlich doch in der glücklichen Hochzeit Figaros und Susannas mündet. Doch nichts ist wirklich gut am Ende: Figaros Vertrauen in Susanna wurde erschüttert, die Gräfin realisierte ihre Einsamkeit, Susanna findet sich als Spielball in der Intrige ihres Verlobten wieder.
Mozart war zum Zeitpunkt der Komposition seiner Opera buffa 30 Jahre alt, und doch spricht man von einem Reifewerk im nur kurzen Leben des musikalischen Genies. Sechs Jahre später, 1791, starb er.  Vor allem in den großen Ensembles kommt die Meisterschaft Mozarts zum Tragen. Hier singen alle Charaktere des Stücks gleichzeitig über ihre Wünsche, Ängste und trickreiche Plänen – differenzierte Gefühle stehen ebenbürtig nebeneinander.
 
PREMIERE 27. September 2014

Zweimal Mozart

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Internationale Maifestspiele 2017

Die Hochzeit des Figaro
Le Nozze di Figaro
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Oper in vier Akten
Libretto: Lorenzo Da Ponte, nach der Komödie »Ein toller Tag oder Figaros Hochzeit« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Uraufführung: 1786 in Wien

Mozarts großes Opernwerk spiegelt die Liebe in den Zeiten einer ausbrechenden Revolution wider. Unter der Leitung des Barock- und Frühklassik-Spezialisten Konrad Junghänel singt und spielt ein außergewöhnliches Ensemble: Der kanadische Grammy- und Gramophone Preis-Gewinner Gerald Finley, der bei diesen Internationalen Maifestspielen auch einen Liederabend gibt, ist Graf Almaviva. Die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson kommt nach ihrem Erfolg am Royal Opera House Covent Garden in der Partie der Gräfin nun auch nach Wiesbaden. Die junge Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller (Susanna) wurde 2014 zur »Nachwuchskünstlerin des Jahres« (Opernwelt) gewählt. Der Amerikaner Patrick Carfizzi (Figaro) stellte sein komödiantisches Talent in Wiesbaden bereits unter Beweis und war vergangene Spielzeit in der Maifestspiel-Premiere »Die Macht des Schicksals« sowie in »Der Liebestrank« zu erleben.


Mit: Graf Almaviva Gerald Finley Gräfin Almaviva Maria Bengtsson Susanna Hanna-Elisabeth Müller Figaro Patrick Carfizzi Cherubino Silvia Hauer Marcellina Celeste Haworth Basilio Benedikt Nawrath Don Curzio Osvaldo Navarro-Turres Bartolo Wolf Matthias Friedrich Barbarina Stella An Antonio Wolfgang Vater
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Man staunte nur noch über die musikalischen und szenischen Qualitäten einer kompletten Runderneuerung, die vom elektrisierten Publikum im großen Haus begeistert begrüßt wird.
Die ersten Stromstöße kommen aus dem Orchestergraben, wo der Gastdirigent Konrad Junghänel den Schalter umlegt und einen oft atemberaubend, manchmal gefährlich rasanten, brillant geschärften Mozart auf der Basis seiner reichen Erfahrung als »Historiker« dirigiert.
Die für die Spielleitung verantwortlich zeichnende Beka Savic hat offenbar ganze Arbeit geleistet und sorgt für temperamentvolles Spiel, wo früher in den kühlen Marmor-Räumen des Bühnenbildners Csaba Antal gepflegte Langeweile herrschte.
Eine Entdeckung fürs Wiesbadener Publikum ist (nach seinem Geisterboten in der »Frau ohne Schatten«) Matias Tosi als ein schön timbrierter Figaro… Eine ähnlich starke Bühnenpräsenz zeichnet in Verbindung mit vokaler Brillanz die Susanna der Elisa Cho aus. Eine in jeder Hinsicht große, im »Dove sono« anrührend melancholische Gräfin ist Jacquelyn Wagner, die im Grafen von Gary Griffiths einen starken Partner hat.
Auch Franziska Gottwalds Cherubino, der Bartolo von Wolf Matthias Friedrich, Benedikt Nawraths Basilio, Aaron Cawleys Don Curzio, der Antonio von Monte Jaffe, Hilke Andersens Marcellina, der von Albert Horne einstudierte Chor und die berückende Barbarina von Stella An tragen zu diesem großen Mozart-Vergnügen bei.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 29.09.2014

Besetzung

Musikalische Leitung Konrad Junghänel
Inszenierung Beka Savić
Spielleitung David Bruwer
Bühne Csaba Antal
Kostüme Marina Luxardo
Licht Andreas Frank
Chor Albert Horne
Dramaturgie Katja Leclerc
Graf Almaviva Christopher Bolduc
Gräfin Almaviva Johanni van Oostrum
Susanna Katharina Konradi
Figaro Benjamin Russell
Cherubino Marta Wryk
Marcellina Celeste Haworth
Basilio Benedikt Nawrath
Bartolo Wolf Matthias Friedrich
Barbarina Stella An
Don Curzio Osvaldo Navarro-Turres
Antonio Wolfgang Vater
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Man staunte nur noch über die musikalischen und szenischen Qualitäten einer kompletten Runderneuerung, die vom elektrisierten Publikum im großen Haus begeistert begrüßt wird.
Die ersten Stromstöße kommen aus dem Orchestergraben, wo der Gastdirigent Konrad Junghänel den Schalter umlegt und einen oft atemberaubend, manchmal gefährlich rasanten, brillant geschärften Mozart auf der Basis seiner reichen Erfahrung als »Historiker« dirigiert.
Die für die Spielleitung verantwortlich zeichnende Beka Savic hat offenbar ganze Arbeit geleistet und sorgt für temperamentvolles Spiel, wo früher in den kühlen Marmor-Räumen des Bühnenbildners Csaba Antal gepflegte Langeweile herrschte.
Eine Entdeckung fürs Wiesbadener Publikum ist (nach seinem Geisterboten in der »Frau ohne Schatten«) Matias Tosi als ein schön timbrierter Figaro… Eine ähnlich starke Bühnenpräsenz zeichnet in Verbindung mit vokaler Brillanz die Susanna der Elisa Cho aus. Eine in jeder Hinsicht große, im »Dove sono« anrührend melancholische Gräfin ist Jacquelyn Wagner, die im Grafen von Gary Griffiths einen starken Partner hat.
Auch Franziska Gottwalds Cherubino, der Bartolo von Wolf Matthias Friedrich, Benedikt Nawraths Basilio, Aaron Cawleys Don Curzio, der Antonio von Monte Jaffe, Hilke Andersens Marcellina, der von Albert Horne einstudierte Chor und die berückende Barbarina von Stella An tragen zu diesem großen Mozart-Vergnügen bei.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 29.09.2014

Termine

GROSSES HAUS19:30 - 23:00
GROSSES HAUS19:30 - 23:00
GROSSES HAUS19:30 - 23:00
GROSSES HAUS19:30 - 23:00
GROSSES HAUS17:00 - 20:30
Internationale Maifestspiele 2017GROSSES HAUS19:00 - 22:30