Magdalena Weingut

Regieassistenz und Abendspielleitung
Magdalena Weingut studierte Theaterwissenschaft in München. Nach Hospitanzen am Südostbayerische Städtetheater Landshut/Passau, dem Pfalztheater Kaiserslautern, dem Theater Regensburg und an der Staatsoper in München wurde sie 2007 als Regieassistentin ans Theater Regensburg verpflichtet. 2010 und 2011 engagierte sie die Opera St. Moritz/Riehen als Gastassistentin für »Il pirata« von Bellini und »L’equivoco stravagante« von Rossini. 2012 bis 2016 war Magdalena Weingut Regieassistentin für Oper am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie u. a. bei »Die Frau ohne Schatten«, »Candide«, »Orpheus und Eurydike«, »La Voix Humaine« / »Herzog Blaubarts Burg« assistierte und die Wiederaufnahmen von »Barbier« und »Lohengrin« betreute.

Produktionen

Spielleitung in »Der fliegende Holländer«
Spielleitung in »Die Entführung aus dem Serail«
Spielleitung in »Die Frau ohne Schatten«

Pressestimmen

Mit großem Schlussapplaus und Bravos ging am Staatstheater Wiesbaden die Neueinstudierung von Richard Wagners romantischer Oper »Lohengrin« unter Leitung von Magdalena Weingut über die Bühne. Gegenüber der 2012 von Kirsten Harms verantworteten Premiere [sind] vor allem aber (...) die Hauptrollen weitaus besser besetzt.
Hier brilliert der Tenor Marco Jentzsch mit Strahlkraft und erprobter Bühnenpräsenz als weiß gekleidete, inmitten der tiefschwarzen höfischen Herrengesellschaft als Glanzpunkt erscheinende märchenhafte Erscheinung, die es Elsa sofort angetan hat. Die südafrikanische Sopranistin Johanni van Oostrum singt und spielt die im Hochzeitsstaat prangende Braut mit feiner Zurückhaltung und lyrischem Schmelz in der gepflegten Stimme. Oliver Zwarg besticht als eiskalter und machtgieriger Graf Telramund, und die Mezzosopranistin Andrea Baker gibt der heimtückischen Ortrud mit schneidender Stimme starkes Profil.
Im Zentrum der im Mythisch-Märchenhaften angesiedelten Oper steht der von Albert Horne fabelhaft einstudierte Chor. Am Pult agiert Generalmusikdirektor Zsolt Hamar, der mit ebenso viel Feingefühl wie dramatischem Schwung für Farbenreichtum und effektvolle Abschattierungen sorgt.
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Britta Steiner-Rinneberg, 20.03.2015