Albert Pesendorfer

Bass
Der gebürtige Österreicher studierte in Linz und Wien. Nach Festengagements am Theater Erfurt und an der Staatsoper Hannover war er 2012-2016 Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Hier sang der Bass u. a. Hans Sachs (»Meistersinger«), König Heinrich (»Lohengrin«), Gurnemanz (»Parsifal«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Ochs (»Der Rosenkavalier«), Sarastro (»Die Zauberflöte«), Banquo (»Macbeth«) und Sparafucile (»Rigoletto«). Gastengagements führten ihn u. a. als Sarastro an das Théâtre des Champs-Elysées Paris und zu den Bregenzer Festspielen, als Osmin (»Entführung aus dem Serail«) an die Bayerische Staatsoper, in »Geschichten aus dem Wiener Wald« (HK Gruber) an das Theater an der Wien, als Hunding und Hagen (»Der Ring«) nach Linz sowie als Hagen (»Götterdämmerung«) u. a. zu den Bayreuther Festspielen und 2017.2018 an die Wiener Staatsoper und Nationaloper Tokio. In dieser Spielzeit kehrt er zudem als Rocco (»Fidelio«) an die Hamburgische Staatsoper zurück. Am Hessischen Staatstheater gastierte Albert Pesendorfer bei den Internationalen Maifestspielen 2016 als Daland (»Der fliegende Holländer«), 2017 als Fasolt (»Das Rheingold«), Hunding (»Die Walküre«) und Hagen (»Götterdämmerung«). 2017.2018 ist er als Landgraf in der Neuinszenierung »Tannhäuser«, Daland und erneut als Hagen zu erleben.

Produktionen

Hermann, Landgraf von Thüringen in »Tannhäuser«

Galerie

Foto: Karl & Monika Forster
Das Rheingold
Albert Pesendorfer, Young Doo Park

Pressestimmen

Eindrucksvoll in bester stimmlicher Präsenz formierten sich die Riesen: Wortdeutlich mit markantem Bass dominierte Albert Pesendorfer als verliebter Fasolt und brachte seine Vokaltrümpfe in bester Manier zum Klingen. Ihm zur Seite imposant in tieferer Tonlage und schönstimmig der wütende Fafner (Young Doo Park).
Der Neue Merker, Gerhard Hoffmann, 15.11.2016