Oper
Der Ring des Nibelungen

Götterdämmerung

Richard Wagner (1813 – 1883)
Libretto: Vom Komponisten | Uraufführung: 1876 in Bayreuth
In deutscher Sprache mit Übertiteln.
Mo, 01.05.2017
Internationale Maifestspiele 2017 | NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 22:30
Andreas Schager
Foto: Karl & Monika Forster
Thomas de Vries, Shavleg Armasi
Foto: Karl & Monika Forster
Katharina Konradi, Marta Wryk, Andreas Schager, Silvia Hauer
Foto: Karl & Monika Forster
Andreas Schager, Matias Tosi
Foto: Karl & Monika Forster
Shavleg Armasi, Sabina Cvilak, Andreas Schager
Foto: Karl & Monika Forster
Shavleg Armasi, Chor und Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Foto: Karl & Monika Forster
Shavleg Armasi, Matias Tosi
Foto: Karl & Monika Forster
Catherine Foster
Foto: Nele Schmitt
Matias Tosi, Andreas Schager, Shavleg Armasi
Foto: Karl & Monika Forster
Andreas Schager
Foto: Karl & Monika Forster
Sabina Cvilak
Foto: Karl & Monika Forster
Andreas Schager, Sabina Cvilak, Matias Tosi
Foto: Karl & Monika Forster
Sonja Gornik
Foto: Karl & Monika Forster

Der Schicksalsfaden ist gerissen. Siegfried, Wotans Enkel, der den Ring des Nibelungen am Finger trägt, der gottgesandte Held, der die Welt retten sollte, stirbt im Wald. Der Mörder ist Hagen, der zur Machteroberung gezeugte Sohn Alberichs. Wagner komponierte Siegfried einen Trauermarsch, der den Weltenatem anhält, ein Requiem der Leitmotive. Auch die Übermenschlichkeit Siegfrieds, des „herrlichsten Helden der Welt“, bestärkt durch die Liebe Brünnhildes, der nunmehr menschlichen Göttertochter, kann nichts mehr zum Guten wenden.

Die Welt ist aus den Fugen, beherrscht von Habgier, Betrug, Rache, Angst, Trostlosigkeit. Alberichs Ring-Fluch ist wahr geworden, Erdas Warnung hat sich erfüllt. Der Speer Wotans ist zerschlagen, die Götter schutz- und ratlos Alberichs Machtanspruch ausgeliefert, die Natur ihrer regulierenden Kräfte beraubt. Die „Ring“-Welt ist am Ende, der Konflikt des Göttervaters zwischen Utopie und Realität nicht mehr zu lösen.

Wagner lässt alle Geschichte in einem Meer von Klang untergehen: ein reinigender Weltenbrand. Die Utopie wird trotzdem Bestand haben. Als junger Hofkapellmeister stand Wagner selbst furchtlos auf den Revolutionsbarrikaden im brennenden Dresden, die Handgranaten neben sich. Am Ende seines Lebens zeigt er Wotan als tragische, nicht überlebensfähige Figur. Diese Widersprüche gilt es auszuhalten. Früher, wie auch heute und in Zukunft.

Internationale Maifestspiele 2017

Zwei komplette Zyklen von Wagners »Ring« über jeweils sechs Tage verteilt bietet das Programm der Internationalen Maifestspiele 2017. Die Ruhetage bieten im 1. Zyklus ein Wagner-Galakonzert, eine Vortragsmatinee und eine Lesung aus Thomas Manns »Wälsungenblut«, im 2. Zyklus Mozarts »Die Hochzeit des Figaro« und »Die Zauberflöte«.

»Das Unvergleichliche des Mythos’ ist, dass er jederzeit wahr und für alle Zeiten unerschöpflich ist«, schrieb Richard Wagner 1851. Sein »Ring des Nibelungen« ist ein Drama über Entstehung und Untergang einer mythischen Welt und trotz allem aktueller denn je. In Wagners Opern-Vierteiler um die Ordnung menschheitlichen Zusammenlebens sind Symbole wie Ring, Speer, Gold, Helm, Schwert und unzählige musikalische und inhaltliche Zeichen verwoben. Figuren, Ideen, Gedanken, Gefühle, Naturschilderungen fügen sich in Worten und Musik zu Bildern, in deren unendlicher Assoziationsfläche Verlustängste wie Zukunftsträume ihren Ausdruck finden. Am Ende bleibt die Hoffnung auf einen Neuanfang und darauf, dass es nach so viel Gewalt und Tod besser werden möge. Ein uneingelöster Wunsch nicht nur des 19., auch des 20. und 21. Jahrhunderts.

Termine GROSSES HAUS

1. Zyklus
Das Rheingold 26. April
Die Walküre 27. April
Siegfried 29. April
Götterdämmerung 1. Mai

2. Zyklus
Das Rheingold 23. Mai
Die Walküre 24. Mai
Siegfried 26. Mai
Götterdämmerung 28. Mai

Besetzung

Musikalische Leitung Alexander Joel
Inszenierung Uwe Eric Laufenberg
Bühne Gisbert Jäkel
Kostüme Antje Sternberg
Licht Andreas Frank
Video Falko Sternberg
Chor Albert Horne
Dramaturgie Regine Palmai
Siegfried Andreas Schager
Gunther Samuel Youn
Alberich Thomas de Vries
Hagen Albert Pesendorfer
Brünnhilde Evelyn Herlitzius
Gutrune Sabina Cvilak
Waltraute / Erste Norn Bernadett Fodor
Zweite Norn Silvia Hauer
Dritte Norn Sabina Cvilak
Woglinde Gloria Rehm
Wellgunde Marta Wryk
Flosshilde Silvia Hauer
Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Termine

Neuinszenierung | PremiereGROSSES HAUS17:00 - 22:30
Internationale Maifestspiele 2017 | NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 22:30
Internationale Maifestspiele 2017 | NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 22:30
Ausverkauft / evtl. Restkarten an der Abendkasse
Neuinszenierung | Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!GROSSES HAUS17:00 - 22:30
Ausverkauft / evtl. Restkarten an der Abendkasse
Neuinszenierung | WiederaufnahmeGROSSES HAUS17:00 - 22:30
NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 22:30
NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 22:30
NeuinszenierungGROSSES HAUS17:00 - 22:30
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