Von Rabih Mroué

Wiesbadener Erstaufführung am 1. November 2017 um 19.30 Uhr in der Wartburg
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 2. und 9. November 2017 jeweils um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

der libanesische Künstler Rabih Mroué beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Bildern von Gewalt, mit Mechanismen von Märtyrerkult und politischer Propaganda. Er sammelt Materialien, zerlegt und überschreibt sie und schafft Arbeiten für die Bühne, Installationen und Texte, die hinterfragen wie Bilder und Geschichten konstruiert und instrumentalisiert werden.

Im Sommer letzten Jahres begann er eine Recherche zu den Rekrutierungsvideos islamischer Extremisten in Hessen. Er sammelte Videos und führte Gespräche mit dem Verfassungsschutz. Sie bilden das Material für seine neue Arbeit »Sand in the Eyes«. Es sind Videos, die speziell auf die Sehgewohnheiten von Jugendlichen zugeschnitten sind. Sie spielen mit den Grenzen dessen, was wir sehen wollen und ertragen können. Was erzählen die Videos über diejenigen, die sie produzieren? Und wieso gelingt es durch sie junge Menschen zu rekrutieren?

»Sand in the Eyes« ist eine Produktion vom Haus der Kulturen der Welt Berlin, im Rahmen des Projekts »100 Jahre Gegenwart«, gefördert von der Beauftragtender Bundesregierung für Kultur und Medien, in Koproduktion mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Regie Rabih Mroué

Wir würden uns freuen, Sie bei der Premiere begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungstermine und mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Mit herzlichen Grüßen
Nadine Schäuble
Pressereferentin                                              Kartenwünsche bis zum 25. Oktober unter:
+49 (0)611-132439                                           presse@staatstheater-wiesbaden.de

Von Jules Massenet (1842 – 1912)
Opéra­ Comique in fünf Akten und sechs Bildern
In französischer Sprache mit Übertiteln

Premiere am 28. Oktober 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 5. & 9. November 2017 jeweils um 19.30 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer raffinierten Melange aus Romantik und moderner Psychologie, mit schmeichelnder Melodik und ausgefeilten Orchestrierungen schrieb Jules Massenet seinen Welterfolg »Manon«. In Wiesbaden ist die Oper in der Inszenierung von Bernd Mottl zu sehen. Zuletzt inszenierte er in Wiesbaden Leonard Bernsteins »Candide« für die Opernbühne und führte Regie in George Taboris Schauspiel »Mein Kampf«. Das Hessische Staatsorchester spielt unter der Musikalischen Leitung von Jochen Rieder, international gefragter Gastdirigent in Oper und Konzert.Die Titelpartie übernimmt Cristina Pasaroiu, die zuletzt in Wiesbaden als Desdemona in »Otello« und als Violetta in »La Traviata« zu erleben war. Operalia-Gewinner Ioan Hotea gibt sein Rollendebüt in der Partie des Chevalier des Grieux. Christopher Bolduc, zuletzt in der Titelpartie von »Eugen Onegin«, kommt als Lescaut auf die Bühne. Florian Kontschak, der in Wiesbaden in der Wiederaufnahme von»Falstaff« als Pistola debütierte und in der laufenden Saison Tom in »Ein Maskenball« singt, ist Graf des Grieux.

Inszenierung Bernd Mottl Musikalische Leitung Jochen Rieder Bühne,Kostüm Friedrich Eggert Chor Albert Horne Licht Ralf Baars Dramaturgie Regine Palmai

Manon Cristina Pasaroiu Chevalier des Grieux Ioan Hotea Lescaut Christopher Bolduc Graf des Grieux Florian Kontschak Guillot-Morfontaine Erik Biegel Monsieur de Brétigny Benjamin Russell/ Nathaniel Webster Ein Gastwirt, Ein Sergeant Wolfgang Vater Pousette Shira Patchornik Javotte Stella An Rosette Silvia Hauer

Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Wir würden uns freuen, Sie bei der Premiere oder einer der anderen Vorstellungen begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungstermine und mehr Informationen finden Sie unter
www.staatstheater-wiesbaden.de.

Mit herzlichen Grüßen

Nadine Schäuble                                    Kartenwünsche bis zum 26. Oktober unter:           
Pressereferentin                                     presse@staatstheater-wiesbaden.de
+49 (0)611-132 439

Musical von Robert Stigwood & Bill Oakes
In der neuen Version von Ryan McBryde und mit der Musik von The Bee Gees

Premiere am 14. Oktober 2017 um19.30 Uhr im Kleinen Haus
Die nächsten Vorstellungstermine: 15. und 31. November 2017 um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist das Jahr 1976 und inBrooklyn, New York, hat Tony Manero, der beruflich in einer Sackgasse steckt und herausragend tanzen kann, nur ein Ziel für sein Leben: der König des Disco zu werden. Als er Stephanie trifft, die ebenfalls davon träumt endlich aus Brooklyn hinaus zu kommen, und beide beschließen gemeinsam für einenTanzwettbewerb zu trainieren, ändert sich beider Leben für immer.

In der Inszenierung von Iris Limbarth erzählt das Kultmusical »Saturday Night Fever« eine der meistgeliebten Tanzgeschichten aller Zeiten mit legendären Hits der Bee Gees wie »Stayin’ Alive«, »Night Fever«, »Jive Talking«, »You Should Be Dancing« und »How Deep is Your Love?«.

Für alle ab 14 Jahren.

Musikalische Leitung Frank Bangert Regie Iris Limbarth Bühne Britta Lammers Kostüme Heike Korn Choreografie Myriam Lifka

Ensemble des Jungen Staatsmusicals

Wir würden uns freuen, Sie bei der Premiere begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungs-termine und mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de 


Mit herzlichen Grüßen

Nadine Schäuble
Pressereferentin                                                Kartenwünsche bis zum 10. Oktober unter:
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Von Johann Wolfgang von Goethe

Premiere am 6. Oktober 2017 um19.30 Uhr im Studio 
Die nächsten Vorstellungstermine: 13. Oktober und 4. November 2017 um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ist mit »Faust 1 – White Boxx« die erste Produktion der neuen Reihe »White Boxx« zu sehen. Goethes Klassiker »Faust« ist mit nur vier Schauspielern in einem klar definierten Einheitsraum, der sogenannten »White Boxx«, auf der Studiobühne zu erleben.
Die neue Produktionsreihe »White Boxx« ist eine Kooperation der Sparten Schauspiel und JUST des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die in jeder Spielzeit eine unkonventionelle Adaption eines Schauspiel-Klassikers auf die Bühne bringt.

In dieser Spielzeit widmet sich das Regieteam dem bedeutendsten und meistzitierten Werk der deutschen Literatur: »Faust. Der Tragödie erster Teil«. Regisseur und Schauspieler Tom Gerber hat hierfür eine spannende und dem heutigen Zeitgeist entsprechende Fassung erarbeitet.

Regie Tom Gerber Bühne Matthias Schaller Kostüme Anna Hostert

Mit Christina Tzatzaraki, Ulrich Rechenbach, Matze Vogel, Tom Gerber

Wir würden uns freuen, Sie beider Premiere begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungs-termine und mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Mit herzlichen Grüßen

Nadine Schäuble
Pressereferentin                                                Kartenwünsche bis zum 2. Oktober unter:
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21.09.2017

Eine Winterreise

Ballett von Tim Plegge
Musik von Hans Zender nach Franz Schubert

Premiere am 7. Oktober 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus
Die nächsten Vorstellungstermine: 11. und 12. Oktober 2017 um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der ersten Ballettproduktion in der Spielzeit 2017.2018 begibt sich Ballettdirektor Tim Plegge choreografisch auf Reisen. Kurze Episoden fügen sich darin an die Struktur des Liederzyklus von Franz Schubert an und folgen dem Charakter der komponierten Interpretation des Wiesbadener Komponisten Hans Zender. »Eine Winterreise« erzählt vom Werden und Vergehen, von der Sehnsucht und einem Zustand der Suche, der aus der kontemplativen Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen kann.

Das Ballett steht in der Tradition von Plegges Handlungsballetten, verlässt jedoch den bisher ergründeten Pfad der stringenten Narration. In den Kostümen von Judith Adam und dem Bühnenbild von Sebastian Hannakschwingen in dem Ballett Fragen nach Werden und Vergehen. Einsamkeit, Sehnsucht nach Liebe und Trost verweben sich zu einem großen Tableau menschlicher Emotionen.

Musikalische Leitung Benjamin Schneider Choreografie Tim Plegge Bühne Sebastian Hannak Kostüm Judith Adam Dramaturgie Esther Dreesen-Schaback

Ensemble des Hessischen Staatsballetts
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Wir würden uns freuen, Sie beider Premiere begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungs-termine und mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de.

Mit freundlichen Grüßen

Nadine Schäuble
Pressereferentin                                                Kartenwünsche bis zum 3. Oktober unter:
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Von Max Frisch

Premiere am 29. September 2017 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 1. und 18. Oktober 2017 jeweils um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Max Frischs »Lehrstück ohne Lehre« erzählt vom Scheitern bürgerlicher Werte angesichts des Unvorstellbaren: einer abstrakten Bedrohung, die unversehens ganz konkret wird. Gutbürger Biedermann strebt nach äußerem Erfolg. Dass er dafür durchaus über Leichen geht, gilt es zu verbergen. Gemeinsam mit seiner Frau versucht er also vor allem, alles richtig zu machen: Man ernährt sich bewusst, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung. Und natürlich öffnen die Beiden einem Wohnungslosen ihr Haus und bleiben tapfer, als gleich sein Freund mit einzieht. Frei von Sorge sind Biedermanns zwar nicht, aber wie die Mitbewohner virtuos auf der Klaviatur des Mitgefühls spielen, so wissen sie auch die Ängste ihrer Wirtsleute zu nutzen. Und in der bürgerlichen Normalität entsteht nach und nach ein explosives Gemisch.

Frischs Parabel über die kleinen feigen Falschheiten des »besorgten Bürgers«, die den Großbrand ihrer Welt entfachen, wirkt höchst aktuell, wenn man das Hochkommen populistischer Politik, die neue Salonfähigkeit nationalistischen Denkens, Abschottungs- und Segregationstendenzen ganzer Länder betrachtet. 

In der Inszenierung von Jan Philipp Gloger, der zuletzt mit »Maß für Maß« in Wiesbaden große Erfolge feierte, ist das Schauspiel »Biedermann und die Brandstifter« ab dem 29. September am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden zu erleben.

Regie Jan Philipp Gloger Bühne Franziska Bornkamm Kostüme Dorothee Joisten Musik Kostia Rapoport Dramaturgie Katharina Gerschler

Herr Biedermann Maximilian Pulst Babette, seine Frau Llewellyn Reichman Anna, ein Dienstmädchen Kruna Savić Josef Schmitz Michael Birnbaum Wilhelm Eisenring Rainer Kühn

Wir würden uns freuen, Sie bei der Premiere oder einer der anderen Vorstellungen begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungstermineund mehr Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Mit herzlichen Grüßen
Nadine Schäuble
Pressereferentin                                           Kartenwünsche bis zum 25. September unter:
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25.08.2017

Schönerland

Søren Nils Eichberg (*1973)
Libretto von Therese Schmidt
Oper in 10 Bildern
Ein Auftragswerk des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Premiere am 16. September 2017um 19.30 Uhr im Großen Haus
Die beiden nächstenVorstellungstermine: 29. September und 3. Oktober um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

»Schönerland« handelt von der Suche nach Heimat. Dabei geht es nicht nur um den Verlust von Heimat und die Identitätssuche bei Flüchtenden, sondern auch um die Veränderungen auf Seiten der Empfangenden, Erschütterungen ihrer Lebenswelt und Nachempfinden der Heimatlosigkeit.
 
Søren Nils Eichberg hat nach der Kammeroper »Glare« (Royal Opera House) mit »Schönerland« seine erste große Choroper geschrieben und dafür unter anderem auch Inspiration in der dänisch-deutschen Emigrationsgeschichte seiner eigenen Familie gefunden. Er war 2017 für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert.
Die Partie des Intendanten übernimmt Thomas de Vries, der in dieser Spielzeit auch als Alberich in»Götterdämmerung« und als Biterolf in »Tannhäuser« zu sehen ist. Erik Biegel, zuletzt als Mime in »Das Rheingold«, ist als Komponist zu erleben. Britta Stallmeister, bis 2015 Mitglied im Ensemble der Oper Frankfurt, singt die Partie der Stückeschreiberin. Die griechische Sopranistin Eleni Calendos ist Saida (Deutschland-Debüt), Aaron Cawley (Erik in »Der fliegende Holländer«) ist Dariush. Romina Boscolo (Erda in »Das Rheingold«) übernimmt die Partie der Aliyah, Florian Küppers ist Omid. Andrea Baker (Amme in »Die Frau ohne Schatten«) ist Kader und der syrische Schauspieler Feras Zarka übernimmt die Sprechrolle des Syrers. 

Die Vorstellung am 25. Novemberfindet im Rahmen von »cresc… 2017 – TRANSIT Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main« statt. 

Musikalische Leitung AlbertHorne Inszenierung Johanna Wehner Bühne Volker Hintermeier Kostüme Miriam Draxl Licht Klaus Krauspenhaar Dramaturgie Katja Leclerc

Intendant Thomas de Vries Komponist Erik Biegel Stückeschreiberin Britta Stallmeister Saida (Die Glückliche) Eleni Calenos Dariush (Das Gutefesthalten) Aaron Cawley Aliyah (Die Erhabene, Frieden) Romina Boscolo Omid (Die Hoffnung) Florian Küppers Kader (Das Schicksal) AndreaBaker Der Syrer Feras Zarka 3 Frauen Radoslava Vorgic, Jessica Poppe, Hyemi Jung 3 Männer / 3 Schlepper Keith Stonum, Frederic Mörth, Philipp Mayer 

Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Wir würden uns freuen, Sie beider Premiere begrüßen zu dürfen. Die Vorstellungstermine und mehr Informationenfinden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de


Mit herzlichen Grüßen

Nadine Schäuble                                         Kartenwünsche bis zum 13. September unter:
+49 (0)611-132439                                       presse@staatstheater-wiesbaden.de

Von Ihsan Othmann
Uraufführung am 13. September 2017 um 19.30 Uhr in der Wartburg
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 15. und 17. September 2017 jeweils um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Hessische Staatstheater Wiesbaden startet in die Spielzeit 2017.2018 mit großen Projekten über Flucht, Heimat und Zugehörigkeit, unter anderem mit der Uraufführung im Schauspiel »Wir werden unter Regen warten« von Ihsan Othmann – eine internationale Koproduktion mit dem Moda Sahnesi Theater Istanbul und dem Jaffa Theater Tel Aviv. Es spielt ein multinationales und multikulturelles Ensemble in deutscher, hebräischer, kurdischer und türkischer Sprache.

Das Stück erzählt Geschichtenvon zersplitterten Identitäten, von kulturellen Missverständnissen, Konfliktherden und Tabus – von der jüdischen Somalierin, dem armenischen Iraker, dem transsexuellen Afghanen, der in Syrien geborenen Palästinenserin, dem staatenlosen Kurden, der  Opernsängerin aus Teheran und dem Derwisch-Tänzer aus der Türkei. Ebenfalls auf der Bühne: Ein Landtagsabgeordneter der AfD, der mit seiner Yacht über den Ertrunkenen segelt und von der »Diktatur der Minderheiten« redet. Woher kommst du? Warum bist du geflohen? Wie wirst du nach Europa gehen? Was wünschst du dir von der Zukunft?

»Wir werden unter Regen warten« ist ein Projekt des kurdischen Theatermachers Ihsan Othmann, der selbst 1992 als Deserteur der irakischen Armee nach Deutschland gekommen ist. Der Regisseur setzt sich bereits viele Jahre für den Kulturaustausch ein und initiiert internationale Theaterprojekte. Aus einem Mosaik von Einzelschicksalen entsteht in dem Stück ein Panorama verschiedenster Themen. Die Frage nach der Existenz Gottes wird ebenso kontrovers diskutiert wie die Rolle der Frau in der Gesellschaft oder die Ächtung von Homosexualität.

Regie Ihsan Othmann Choreografie Serhat Kurhal Musik Nurhak Kilagoz Ausstattung SusanneFüller Dramaturgie Wolfgang Behrens 

Wir würden uns freuen, Sie beider Premiere begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungs-termine und mehrInformationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de 


Mit herzlichen Grüßen

Nadine Schäuble
Pressereferentin                                                Kartenwünsche bis zum 8. September unter:
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Von Tom Stoppard
Deutsch von Wolf Christian Schröder

Premiere am 15. September 2017um 19.30 Uhr im Kleinen Haus 
Die nächsten Vorstellungstermine: 22. und 23. September 2017 jeweils um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt einen Körper und es gibt eine Seele. Oder? Inwiefern beeinflussen sie einander, und inwieweit können sie unabhängig voneinander betrachtet werden? Wie entsteht Bewusstsein,und kann Geist überhaupt unabhängig vom Gehirn existieren? Ist die Seele eine eigenständige Materie?
Um diese Fragen ranken sich verschiedene wissenschaftliche Theorien, über die Neurobiologen wie Philosophen seit Jahrhunderten diskutieren. Mit diesen Fragen, jenem »hard problem«, dem Leib-Seele-Problem, dem Körper-Geist-Dualismus oder dem »schwierigen Problem des Bewusstseins« (DavidChalmers) beschäftigt sich auch der britische Altmeister Tom Stoppard in seinem jüngsten Theaterstück, das in Wiesbaden zur deutschsprachigen Erstaufführung gebracht wird.

In einem privatwirtschaftlich finanzierten Forschungsinstitut kämpft die junge Protagonistin Hilary für den Idealismus, für die Seele und eine moralischeIntelligenz. Dabei muss sie ihre Überzeugungen nicht nur gegen den Materialisten Spike verteidigen, sondern taucht auch mit einst getroffenen Entscheidungen immer wieder in ihre persönliche Vergangenheit ein und hofft auf das Wunder. 

Sir Tom Stoppard (*1937) gilt als einer der weltweit wichtigsten Dramatiker. Seine Werke zeichnen sich durch eine vielschichtig komplexe Dramaturgie wie pointensichere, luftige Sprache aus. Neben zahlreichen Bühnenwerken (wie »Rosenkranz und Güldenstern sind tot« oder»Arkadien«) schrieb er mehrere Drehbücher (u. a. »Anna Karenina«). Für sein Drehbuch zu »Shakespeare in Love« wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet.

Regie Uwe Eric Laufenberg Bühne Matthias Schaller Kostüme Anne Buffetrille Dramaturgie Laura Weber Spike Janning Kahnert Hilary Mira HeleneBenser Amal Matze Vogel Leo Thomas Jansen Julia Karoline Reinke Ursula Evelyn M. Faber Jerry Tom Gerber Cathy Viktorine Marsolek / Anne Nenzel Bo Mayila Ainiwaer Elaine Christina Tzatzaraki

Wir würden uns freuen, Sie beider Premiere begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungs-termine und mehrInformationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de.

Mit herzlichen Grüßen

Nadine Schäuble
Pressereferentin                                                                Kartenwünsche gerne unter:
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24.08.2017

Unterwerfung

Von Michael Houellebecq
In der Übersetzung von Norma Cassau und Bernd Wilczek
In einer Theaterfassung von Anna-Sophia Güther, Tom Gerber und Laura Weber

Premiere am 14. September 2017 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus 
Die nächsten Vorstellungstermine: 24. September und 20. Oktober 2017 um 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

»Nach mir die Sintflut. Was aber, wenn die Sintflut vor meinem eigenen Tod käme?«

Michel Houellebcqs jüngster Roman entwirft eine scharfsinnige und zugleich provokative Version der allernächsten Zukunft. Denn 2022 gewinnt nicht Marine Le Pen die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, sondern Mohammed Ben Abbes – der Kandidat der »Bruderschaft der Muslime«. Die neue Allianz von Staat und Religion wird von den Intellektuellen, die ohne Orientierung sind, widerspruchslos hingenommen. Auch der Literaturprofessor François hat andere Probleme. Er arrangiert sich schnell mit der neuen Situation und versucht nur, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. In Wiesbaden wird Tom Gerber den François verkörpern.

Regie Uwe Eric Laufenberg Bühne Matthias Schaller Kostüme Anne Buffetrille Dramaturgie Laura Weber
Mit Tom Gerber 

Wir würden uns freuen, Sie bei der Premiere begrüßen zu dürfen. Weitere Vorstellungs-termine und mehrInformationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de


Mit herzlichen Grüßen

Nadine Schäuble
Pressereferentin                                           Kartenwünsche bis zum 11. September unter:
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