Wiederaufnahme am 7. April 2018

Ab Samstag, den 7. April 2018, um 19.30 Uhr ist die Oper »Katja Kabanowa« von Leoš Janáček wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.

Die Titelpartie in der Inszenierung von Matthew Wild übernimmt Sabina Cvilak, die zurzeit auch in der Titelpartie in »Arabella« und als Elisabeth in »Tannhäuser« auf der Wiesbadener Bühne steht. Mirko Roschkowski, zuletzt in der Titelpartie von Händels »Jephtha«, singt Boris. Die große Wagner- und Strauss Interpretin Nadine Secunde ist Kabanicha. Sie begann ihre große internationale Karriere in Wiesbaden.

Aaron Cawley übernimmt die Partie des Tichon, Wolf Mathias Friedrich ist Dikoj. Joel Scott singt neu in dieser Inszenierung Kudrjasch. Ebenfalls neu am Pult des Hessischen Staatsorchesters ist Philipp Pointner.

Musikalische Leitung Philipp Pointner Inszenierung Matthew Wild Ausstattung Matthias Schaller, Susanne Füller Licht Ralf Baars Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai

Katja Sabina Cvilak Boris Mirko Roschkowski Kabanicha Nadine Secunde Tichon Aaron Cawley Dikoj Wolf Matthias Friedrich Kudrjasch Joel Scott Warwara Silvia Hauer Kuligin Christian Balzer Glascha Elisabeth Bert Fekluscha Barbara Schramm Eine Frau Daniela Rücker, Petra Heike Kuligins Sohn David Rothe

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester
Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz stellte Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, zusammen mit seinem Team das Programm der Spielzeit 2018.2019 des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden vor.

In der Spielzeit 2018.2019 erwarten das Publikum in der Opernsparte acht Neuinszenierungen und zehn Wiederaufnahmen. Die Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werk wird fortgesetzt, Meisterwerke der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen neben großen Repertoireklassikern auf dem Programm. Mozart wird mit einem Doppelabend und Sonderprojekt einen Schwerpunkt gewidmet. In den acht Sinfoniekonzerten des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden sind große Dirigentenpersönlichkeiten und herausragende Solisten vertreten. Weiteres Highlight ist die Uraufführung des Auftragswerks für das Sonderinstrument Thermin und Orchester von und mit Clemens Rynkowski. Mit dem Abschlusskonzert wird gleichzeitig der Auftakt des Jugendstiljahres 2019 in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden gefeiert.
Das Schauspiel bietet eine Uraufführung, zwei Deutschsprachige Erstaufführungen, weitere zwölf Premieren und elf Wiederaufnahmen. Neben Stücken des elisabethanischen Theaters, klassischen Komödientypen und Dramen stehen auch Romanadaptionen auf dem Spielplan. Das Projekt »Vertrauen verloren« verbindet drei zeitgenössische Stücke. Für die Uraufführung begeben sich Regisseur, Autorin und das Ensemble auf Spurensuche nach der dritten Generation der RAF.
Das Hessische Staatsballett zeigt fünf Premieren und zwei Wiederaufnahmen. Neben dem beliebten Handlungsballett gibt es mit »#Mensch« erneut ein Partizipationsprojekt. Ergänzt wird das Programm mit wichtigen Projekten aus der aktuellen Tanzszene. Im Jungen Staatsschauspiel werden sechs Premieren und sieben Wiederaufnahmen für Kinder und Jugendliche geboten.
Darüber hinaus ist das Junge Staatsmusical mit drei Premieren und drei Wiederaufnahmen vertreten. Alle Sparten erweiterten für die Spielzeit 2018.2019 das Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien.

»Wiesbaden und die Region dürfen sich auf die neue Spielzeit des Staatstheaters Wiesbaden freuen. Uwe Eric Laufenberg und seinem Team ist es einmal mehr gelungen, programmatisch die Register zu ziehen, die das Theater zu einem Ort der Vielfalt, des Erlebens und der Herausforderung machen. Von klassischen Schwerpunkten wie Mozart in der Oper oder Shakespeare und Schiller im Schauspiel über >Klassiker der Moderne< bis hin zu Ur- und Erstaufführungen wird ein weiter Bogen geschlagen, der aktuelle bzw. allzeit relevante Themen berührt. Diese Vielfalt und Relevanz gehört zu den Stärken des Hauses und untermauert die Bedeutung, die das Theater für unsere Stadtgesellschaft hat«, führt Kulturdezernent Axel Imholz aus.

Oper
Nach der »Ring«-Tetralogie und »Tannhäuser« steht auch zur Saisoneröffnung 2018.2019 ein Meisterwerk Richard Wagners auf dem Programm. »Die Meistersinger von Nürnberg« wird von Bernd Mottl in der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange neu erarbeitet. Oliver Zwarg singt Hans Sachs, Marco Jentzsch übernimmt die Partie des Walther von Stolzing. Thomas de Vries ist Sixtus Beckmesser und Betsy Horne ist Eva. Janáčeks spätes Opernmeisterwerk »Jenufa« kommt in der Neuinszenierung von Ingo Kerkhof und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange. Die Titelpartie singt Sabina Cvilak. Giuseppe Verdis »Rigoletto« ist in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Belcanto-Spezialist Will Humburg zu sehen. Vladislav Sulminsky singt die Titelpartie, Operalia-Gewinner Ioan Hotea übernimmt die Partie des Herzog von Mantua und Cristina Pasaroiu ist Gilda. Richard Strauss‘ Skandaloper »Salome« wird in der Neuinszenierung des französischen Künstlerkollektivs Le Lab – Jean-Philippe Clarac & Olivier Deloeuil und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange auf die Bühne gebracht. Die Titelpartie singt Sabina Cvilak. In einem Doppelabend sind die Wiederaufnahme von Bartόks »Herzog Blaubarts Burg«, in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg mit Johannes Martin Kränzle in der Titelpartie und Vasselina Kasarova als Judit, und die Neuinszenierung »Die sieben Todsünden« von Kurt Weill mit Sopranistin Nicola Beller Carbone zu erleben. Die Musikalische Leitung übernimmt Leo McFall.
Als Mozart-Doppel wie auch in Einzelvorstellungen beleuchten zwei große Werke Mozarts Opernwelt vom Anfang und Ende her. »Idomeneo«, die erste der sieben großen Opern, und die letzte Oper, »Titus«. In den Neuinszenierungen von Uwe Eric Laufenberg setzt Barock-Spezialist Konrad Junghänel am Pult seinen Wiesbadener Mozart-Zyklus fort. Das legendäre Ausstatterpaar Rolf und Marianne Glittenberg gestalten den Bühnenraum und die Kostüme. Mirko Roschkowski singt alternierend mit Thomas Blondelle jeweils die Titelpartien. Weitere Partien in den Ensemblestücken singen Kangmin Justin Kim (Idamante), Gloria Rehm (Ilia) und Netta Or (Elettra) sowie Olesya Golovneva (Vitellia), Shira Patchornik (Servilia) und Silvia Hauer (Sesto).
Der Mozart-Schwerpunkt setzt sich mit »Mozart 24« fort. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden feiert 24 Stunden lang Mozart, das einzigartige Phänomen der Musik, das Wunderkind, den selbstbewussten Künstler. Gesangssolisten, Instrumentalisten und viele weitere Künstler des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden wechseln sich in einem Non-stop-Programm mit Opernaufführungen, Orchesterwerken, Kammermusik, Liedern und Lesungen ab.

Der Broadway-Klassiker »My Fair Lady« wird in der Inszenierung von Beka Savić und unter der Musikalischen Leitung von Christoph Stiller auf die Wiesbadener Bühne gebracht.

Die Opernsparte des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bereichert den Spielplan außerdem mit einer Reihe eigener Wiederaufnahmen, in deren Partien teils neue Sängerinnen und Sänger zu entdecken sind.

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Am Pult des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden steht in vier Sinfoniekonzerten und dem Neujahrskonzert Generalmusikdirektor Patrick Lange, der auch für das Konzertprogramm verantwortlich zeichnet. Auch in der Spielzeit 2018.2019 sind die acht Sinfoniekonzerte unter dem Titel WIR angekündigt. Er steht für die Verbundenheit des Orchesters mit dem Wiesbadener Publikum und für die Gemeinschaft beim Musizieren.

Die Konzertprogramme beleuchten in besonderen Kombinationen große Werke der Klassik und Zeitgenössisches neu. Für den Saisonauftakt kommt die kanadische Dirigentin Keri-Lynn Wilson nach Wiesbaden zurück. Christopher Park, in der Taunus-Region aufgewachsen, ist der Solist in Mozarts Klavierkonzert KV 453. Als Solist stellt sich in dieser Spielzeit auch ein Musiker des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden vor. Solocellist Johann Ludwig spielt im 2. Sinfoniekonzert, das tschechische Komponisten vereint, Dvořáks Cellokonzert. Große Dirigentenpersönlichkeiten stehen im 4. und 7. Sinfoniekonzert am Pult: Marc Albrecht, Chefdirigent der Nationale Opera in Amsterdam, mit Bruckners 4. Sinfonie sowie die Engländerin Sian Edwards, ehemals Leiterin der English National Opera. Unter ihrer Leitung spielt Philippe Tondre Richard Strauss‘ Konzert für Oboe und Orchester. Im 6. Sinfoniekonzert wird die Reihe mit Barock-Konzerten weitergeführt. Ein etablierter Spezialist auf diesem Gebiet, Alessandro De Marchi, spielt und leitet vom Cembalo aus. Für das jährliche Chorkonzert mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden kommen der Chor der Stadt Wiesbaden (Einstudierung: Christoph Stiller) und der Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (Einstudierung: Albert Horne) zusammen. Auf dem Programm stehen Werke von Gabrieli, Hindemith und Mendelssohn Bartholdy. Ein weiteres Highlight ist die Uraufführung für das seltene Sonderinstrument Theremin. Der junge Komponist und Thereminist Clemens Rynkowski schreibt für das 3. Sinfoniekonzert ein eigens in Auftrag gegebenes Orchesterwerk. Das Abschlusskonzert der Saison stellt Schönbergs Pelleas-Komposition, eines der letzten Werke aus der tonalen Phase des Komponisten, ins Zentrum. Es ist der Auftakt einer Kooperation für das Jugendstiljahr 2019, das das Museum Wiesbaden anlässlich der Eröffnung seiner Jugendstilausstellung ausruft.

Neu in dieser Spielzeit ist eine erhöhte Anzahl von Kinderkonzerten. Sie decken die Altersspanne von 0 Jahren (»Brüderchen, komm tanz mit mir!«) über 8 Jahren (»Pulcinella«) bis 10+ Jahren ab (»Drums & Sticks«). Die Kammermusikvereinigung wird wieder eine Reihe an Kammerkonzerten und Kammerkonzerte für Kinder anbieten.

Schauspiel
Die neue Spielzeit im Schauspiel bildet mehrere Schwerpunkte aus. In der ersten Spielzeithälfte präsentiert das Staatstheater drei Stücke des elisabethanischen Theaters, zunächst Shakespeares Polit-Thriller »Richard III.«, in dem die Triebhaftigkeit menschlicher Machtkämpfe bloßgelegt wird. Es folgt »Schade, dass sie eine Hure war« von John Ford, ein opulent-grausames und überaus sinnliches Drama über ein damals wie heute sittlich verpöntes Tabu: die Geschwisterliebe. Und schließlich wieder Shakespeare, diesmal der komödiantische mit »Was ihr wollt«, eines der großen Stücke über die Unwägbarkeiten der Liebe. Es inszenieren die in Wiesbaden bereits vertrauten Regisseure Ingo Kerkhof, Bernd Mottl und Ulrike Arnold. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit klassischen Komödientypen: Im Großen Haus inszeniert Uwe Eric Laufenberg zum Spielzeitauftakt Georges Feydeaus »Floh im Ohr«, in dem sich ein leicht zu klärendes Missverständnis zu einem unfassbaren Wirrwarr auswächst. Den Prototypen des Hypochonders hat Molière in seinem letzten Stück »Der eingebildete Kranke« geschaffen. Regie führt dabei erstmals in Wiesbaden der junge russische Regisseur Evgeny Titov, der in jüngerer Zeit durch psychologisch dichte Inszenierungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Carl Zuckmayers Lustspiel »Der fröhliche Weinberg« bringt in der Regie von Henriette Hörnigk, die ebenfalls erstmals in Wiesbaden arbeiten wird, rheinhessisches Lokalkolorit in die Spielstätte Wartburg. Ebenfalls in der Wartburg schnürt das Projekt »Vertrauen verloren« drei zeitgenössische Stücke zusammen, die sowohl einzeln als auch einmalig als Marathonspektakel gezeigt werden. Darunter sind zwei prominente Erstaufführungen, zum einen »Der Bußfertige« des großen amerikanischen Dramatikers und Zeitdiagnostikers David Mamet, zum anderen »Toulouse« des österreichischen Kultautors David Schalko (»Braunschlag«). Mit »Betrogen« von Harold Pinter wird das Projekt um einen Klassiker der jüngeren Theatergeschichte ergänzt. In der zweiten Spielzeithälfte stellt die Schauspielsparte drei Romanadaptionen zur Diskussion: Das Ringen um Identität und Zugehörigkeit wird in »Hier bin ich«, einem berührenden Familien-, Ehe- und Trennungsroman des Starautors Jonathan Safran Foer, beschrieben. Regie führt Adriana Altaras. Takis Würgers Bestseller »Der Club«, in der Inszenierung von Philipp M. Krenn, entwirft im Setting eines englischen Elite-Colleges eine Welt voller Macht, Gewalt und Snobismus. Ein auch im Hinblick auf die aktuelle #MeToo-Debatte aktueller Stoff. Beka Savić schließlich wird eine eigene Theaterfassung von Dostojewskis »Der Idiot«, einem der mitreißendsten Romane der Weltliteratur, präsentieren.
Mit zwei sehr unterschiedlichen Produktionen klingt die Spielzeit aus: Für die Uraufführung »Die dritte Generation« (AT) begeben sich Regisseur Clemens Bechtel, Autorin Maxi Obexer und das Ensemble auf Spurensuche nach der dritten Generation der RAF, die nicht zuletzt von Wiesbaden ihren Ausgang nahm. Und die frisch gekürte »Faust«-Preisträgerin Johanna Wehner wird Schillers »Kabale und Liebe«, einen der großen Klassiker des deutschen Dramas, in einer eigenen Fassung in Szene setzen. Auch in der kommenden Spielzeit wird die Reihe »White Boxx« im weißen
Einheitsraum mit einer unkonventionellen Klassikerinszenierung fortgesetzt.

Hessisches Staatsballett
Ohad Naharin gilt als einer der originellsten und progressivsten Tanzschaffenden. Mit »Sadeh21« präsentiert er zur Eröffnung der Spielzeit des Hessischen Staatsballetts die ganze Bandbreite an Beziehungen und menschlichen Gefühlen in allen möglichen Konstellationen. Ballettdirektor Tim Plegge legt in »Liliom« mit dem Hessischen Staatsballett das gleichnamige Schauspiel von Ferenc Molnár zugrunde, das einen Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft wirft. Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden unter der Musikalischen Leitung von Albert Horne. Mit »Shortcuts« startet das Hessische Staatsballett ein neues Format: Abseits von eingefahrenen Produktionsabläufen begeben sich drei Choreografinnen, Katarzyna Kozielska, Sita Ostheimer und Xin Xie, mit den Tänzerinnern und Tänzern des Hessischen Staatsballetts auf die Suche nach neuen Impulsen. So unterschiedlich wie die Biografien und künstlerischen Positionen der Choreografinnen, so unterschiedlich werden ihre Arbeiten. Tim Plegge begibt sich mit dem Partizipationsprojekt des Hessischen Staatsballetts »#Mensch« mit 80 Tanzbegeisterten und anderen Menschen mit Bewegungserfahrung auf eine Reise, bei der die Fragen »Wo geht es hin?« und »Welchen Körper braucht die Zukunft?« im Mittelpunkt stehen. In »Labyrinth« (AT) der litauischen Choreografin Birutė Banevičiūtė sind Kinder eingeladen zu erfahren, was es heißt sich die Welt, in der sie sich jeden Tag bewegen, spielerisch zu erobern.
Das Programm wird auch in dieser Spielzeit mit außergewöhnlichen Gastspielen ergänzt, die unter dem Label »Das Hessische Staatsballett lädt ein«, ergänzt durch unterschiedlichste Residenzarbeiten, präsentiert werden.

Die Kooperation mit dem Mousonturm Frankfurt, der Tanzplattform Rhein-Main, bringt spannende Formate in die Region. Mit ihren Aktivitäten will sie die Region nachhaltig stärken, Akteure und Institutionen regional und überregional vernetzen und Menschen im Rhein-Main- Gebiet für den Tanz begeistern. Ein Programmhöhepunkt ist das Tanzfestival Rhein-Main, das vom 2. bis 17. November 2018 seine dritte Ausgabe in Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt erleben wird.

JUST
In der JUST-Sparte stehen große Stoffe und Klassiker im Mittelpunkt dieser Spielzeit. »Der Glöckner von Notre Dame« (14+) mit großem Puppenaufgebot, eine Koproduktion mit dem Theater Rayo, ist der Auftakt der Saison. Mit »King Kong« (12+) kommt ein temporeiches Musical voller Gefühl, Witz und eingängiger Musik auf die Studio-Bühne. Spektakuläre Fechtkämpfe, viel Humor und kraftvolle Musik sind im Musical »Die drei Musketiere« (12+) zu sehen. Die diesjährige Weihnachtsproduktion, die 2017 vom Publikum gewählt wurde, ist »Alice im Wunderland« (6+), in einer Inszenierung von Carsten Kochan und mit Musik von Wolfgang Böhmer.

Mit schweren Themen wie Abschied wird ein weiterer Schwerpunkt dieser Spielzeit gesetzt. Eine Ente, die sich mit dem Tod anfreundet, können die ganz Kleinen in der Geschichte »Ente, Tod und Tulpe« (4+)sehen. »Die Brüder Löwenherz« (8+) erleben große Abenteuer, machen Mut und spenden Trost mit ihrer Geschichte. In »35 Kilo Hoffnung« (10+), in der Inszenierung von Katrin Herchenröther, erzählt ein Junge von seinen Gefühlen, Ängsten und Zweifeln. Doch auch Stücke, die die Lachmuskeln vibrieren lassen, stehen auf dem Programm. Das Schauspiel »Jenny Hübner greift ein« (6+), in der Inszenierung von Irina Ries, berührt das Herz. Eine liebenswerte
Comicrevue über einen Tag im Leben der legendären »Peanuts« kommt mit dem Musical »Du bist in Ordnung, Charlie Brown!« (8+) auf die Bühne.

Das Team der Theaterpädagogik hat außerdem ein erweitertes Programm mit Workshops, Spielclubs für alle Altersstufen, Ferienakademien und Führungen zusammengestellt. Im März öffnet sich wieder der Vorhang für die Schultheatertage 2019.

Internationale Maifestspiele 2019
Mit einem »Mozart-Doppel« eröffnen die Internationalen Maifestspiele 2019. Unter der
Musikalischen Leitung von Konrad Junghänel und in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg werden »Idomeneo« und »Titus« zueinander in Beziehung gesetzt.
Zu den Sängern gehören Olesya Golovneva, Netta Or, Thomas Blondelle und Mirko Roschkowski. Als dritte Mozart-Oper gibt es eine Galavorstellung von »Don Giovanni« mit Gästen wie Ildebrando D`Arcangelo in der Titelpartie, Maria Bengtsson als Donna Anna und der jungen Italienerin Federica Lombardi als Donna Elvira. GMD Patrick Lange steht in vier Galavorstellungen am Pult des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden. In »Salome« übernimmt neben Thomas J. Mayer (Jochanaan) und Thomas Blondelle (Herodes) Gun-Brit Berkmin die Titelpartie, die sie bereits an der Wiener Staatsoper sang. Für »Tannhäuser« kehren Andreas Schager (Titelpartie) und Albert Pesendorfer (Landgraf) nach Wiesbaden zurück. Im »Maskenball« sind große Verdi-Stimmen zu Gast: die uruguayische Sopranistin Maria José Siri (Amelia), der Italiener Stefano La Colla (Riccardo) und der ukrainische Bariton Vitaliy Bilyy (Renato). »Die Meistersinger von Nürnberg« geben eine Galavorstellung mit Albert Pesendorfer als Hans Sachs und der Bayreuth-Besetzung Günther Groissböck (Pogner), Johannes Martin Kränzle (Beckmesser) und Daniel Behle (David). Der französische Verdi-Bariton Ludovic Tézier wird als Rigoletto unter der Musikalischen Leitung von
Will Humburg in Uwe Eric Lauenburgs Neuproduktion erstmals in Wiesbaden singen. Ein Gala-Gast in »Madama Butterfly« komplettiert das italienische Mai-Programm mit Ermonela Jaho als Cio-Cio-San und dem italienischen Tenor-Shootingstar Vincenzo Costanzo als Pinkerton. Das Gesamtprogramm der Internationalen Maifestspiele mit Ballett-, Schauspiel-, Konzert-, Kinder und Sonderprogramm wird im Februar 2019 bekanntgegeben.

Tickets
Tickets für die Spielzeit 2018.2019 sind ab Freitag, den 23. März 2018, um 10 Uhr an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder online unter www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.
Der Vorverkauf für einige Veranstaltungen der Internationalen Maifestspiele 2019 beginnt ebenfalls am 23. März 2018, um 10 Uhr. Karten für alle Vorstellungen sind ab Februar 2019 erhältlich.


Am Dienstag, den 20. März 2018, um 19.30 Uhr lädt die Schauspielsparte gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden e. V. zum Schauspielforum zu »Nathan der Weise« ins Theaterfoyer ein.

Im Gespräch mit dem Publikum geben Regisseure, Schauspieler und Dramaturgen Auskunft über den jeweiligen Theaterabend. Dazu stößt ein Gast aus Kultur, Politik oder Wirtschaft, der mit seiner Sicht auf das Stück und die Welt das Gespräch erweitert und befruchtet.

Dienstag, 20. März 2018
19.30 Uhr
Foyer
Eintritt 3 Euro
Ab Sonntag, den 18. März 2018, um 19.30 Uhr ist die Oper »Der fliegende Holländer« von Richard Wagner in der spektakulären Geisterschiff-Inszenierung wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.
 
Die Titelpartie in der Inszenierung von Michiel Dijkema übernimmt Oliver Zwarg, der zuletzt in Wiesbaden als Barak in »Die Frau ohne Schatten« zu sehen war. Sopranistin Vida Mikneviciute gibt ihr Rollendebüt als Senta. Albert Pesendorfer, der in dieser Spielzeit auch als Hagen in »Götterdämmerung« und Landgraf in »Tannhäuser« auf der Wiesbadener Bühne steht, singt Daland. In der Wiederaufnahme-Vorstellung übernimmt diese Partie Wilfried Staber. Richard Furman ist alternierend mit Aaron Cawley als Erik zu erleben. Romina Boscolo singt Mary, Joel Scott den Steuermann.
 
Während der Internationalen Maifestspiele 2018 ist in der Titelpartie der lettische Bassbariton Egils Silins zu erleben. Die schwedisch-amerikanische Sopranistin Erika Sunnegårdh ist Senta und Thomas Blondelle singt Erik.
 
Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Inszenierung und Bühne nach Michiel Dijkema Kostüme Claudia Damm Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Video Gérard Naziri Dramaturgie Karin Dietrich  
 
Der Holländer Oliver Zwarg Senta Vida Mikneviciute Darland Wilfried Staber / Albert Pesendorfer Erik Richard Furman / Aaron Cawley Mary Romina Boscolo Steuermann Joel Scott
Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
 
Am Sonntag, den 18. März 2018, um 11 Uhr findet das 5. Kammerkonzert im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Im 5. Kammerkonzert spielen Bläser- und Streichersolisten des Hessischen Staatsorchesters. Francis Poulencs Werke für Blasinstrumente setzten Anfang des 20. Jahrhunderts Maßstäbe, die bis heute nachwirken. Von ihm erklingt die Sonate für Klarinette und Fagott op. 32. Der Brasilianer Heitor Villa Lobos profitierte bei seinem Paris-Aufenthalt von der französischen Bläser-Tradition und schrieb temperamentvolle Musik für diese Instrumente. Hier spielen Klarinette, Fagott und Klavier seine »Fantaisie Concertante«. Mit Beethovens Sextett und Louis Spohrs Oktett stehen zudem zwei Werke der Klassik auf dem Programm.

Klarinette Dörte Sehrer Fagott Chih-Ti Wang Horn Jens Hentschel, Andrew Young Violine Judith Oberndorfer Violine Anne-Catherine Eibel Viola Gertrud Weise, Esther Becker Violoncello Susanne Tscherbner Kontrabass Christian Brühl Klavier Polina Grishaeva

Sonntag, 18. März 2018
11 Uhr
Foyer Großes Haus
Eintritt 12 Euro
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden freut sich über die Auszeichnung von Bastian Krafts Inszenierung »Tod eines Handlungsreisenden« von Arthur Miller am Deutschen Theater Berlin mit dem Friedrich-Luft-Preis 2018. Diese Inszenierung ist während der Internationalen Maifestspiele, am 9. und 10. Mai 2018, im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.

»Über den Friedrich-Luft-Preis für den ›Tod eines Handlungsreisenden‹ mit Ulrich Matthes freuen wir uns besonders, weil damit auch unser Anspruch, die derzeit interessantesten und besten Inszenierungen zu den Maifestspielen nach Wiesbaden einzuladen, indirekt bestätigt wird!« sagt Intendant Uwe Eric Laufenberg.

Der von der Berliner Morgenpost seit 1992 im Andenken an den Kritiker Friedrich Luft vergebene Preis ehrt alljährlich die beste Arbeit an Berliner und Potsdamer Bühnen. Er ist mit 7500 Euro dotiert.
In der Jury-Begründung wird insbesondere die Leistung von Schauspieler Ulrich Matthes in der Rolle des Handlungsreisenden Willy Loman hervorgehoben. »Matthes verkörpert einen hilflosen Realitätsverweigerer, der seinen stillen Abgang mit anrührender Unausweichlichkeit vorbereitet«, zitiert Friedrich Kirschner in der Berliner Morgenpost das Jury-Votum.
Regisseur Bastian Kraft, 1980 in Göppingen geboren und im Fachbereich Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen ausgebildet, erhält den Preis zum ersten Mal. Mit seiner Inszenierung »Der Besuch der alten Dame« (ebenfalls mit Ulrich Matthes) war er 2014 schon einmal für den Luft-Preis nominiert.

Internationale Maifestspiele 2018
»Tod eines Handlungsreisenden« | Deutsches Theater Berlin
Mittwoch, 9. Mai 2018 und Donnerstag, 10. Mai 2018, 19.30 Uhr
Großes Haus
Tickets: 10 – 78 Euro
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bietet den Besucherinnen und Besuchern zu Ostern »Überraschungen im Theater-Osterei« an.
In den Theater-Ostereiern, die es für 15 Euro an der Theaterkasse im Großen Haus und auf dem Wiesbadener Ostermarkt am Samstag, den 17. März 2018 (Ort: Schützenhofstraße, Ecke Langgasse) zu kaufen gibt, sind zwei Tickets einer höheren Preisgruppe für eine Veranstaltung bis zum Ende der Spielzeit am Hessischen Staatstheater Wiesbaden enthalten. Für welche Vorstellung die Tickets gelten, bleibt eine Überraschung.

Die Theater-Ostereier sind ab sofort erhältlich, so lange der Vorrat reicht. Der Umtausch ist ausgeschlossen.
Am Donnerstag, den 15. März 2018, um 19.30 Uhr findet im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden die Lesung und Diskussion »Balzac – Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken« statt.

Zu satirischen Zwecken hat der Dichter Honoré de Balzac aus den schrägen Vögeln der Journaille eine Typologie entworfen, die Rudolf von Bitter nun neu übersetzt hat. In dieser Veranstaltung lesen der Kritiker und Publizist Harald Eggebrecht und von Bitter aus dem kürzlich erschienenen Buch mit dem gleichnamigen Titel.
In einem zweiten Teil diskutiert Intendant Uwe Eric Laufenberg mit Kritikern von heute darüber, ob sich die Medienlandschaft seit Balzacs Zeiten zum Besseren gewendet hat.

Lesung und Diskussion »Balzac«
Donnerstag, 15. März 2018
19.30 Uhr
Foyer Großes Haus
Eintritt 5 Euro
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden freut sich über die Auszeichnung der amerikanischen Mezzosopranistin Joyce DiDonato bei den diesjährigen Dresdner Musikfestspielen. Der Weltstar ist während der Internationalen Maifestspiele, am 24. Mai 2018, mit dem bewegenden Programm »In War and Peace – Harmony through Music« in einem Galakonzert im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben. Sie wird begleitet vom mehrfachen Echo-Klassik-Preisträgerensemble Il Pomo d`Oro.

Joyce DiDonato soll im Rahmen ihres Konzertes »In War and Peace – Harmony Through Music« bei den diesjährigen Dresdner Musikfestspielen für ihr Engagement in der Musikvermittlung ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert und trägt den Titel «Glashütte Original Musikfestspielpreis» von der gleichnamigen Uhrenmanufaktur.
»Joyce DiDonato ist eine Künstlerin, die zwischen Leben und Beruf keinen Unterschied macht. Gesellschaftliche Engagements geht sie mit dem gleichen Enthusiasmus und der gleichen Perfektion an wie die Vorbereitung ihrer Opernrollen und Konzerte«, erklärte Festivalintendant Jan Vogler. Die international gefeierte Sängerin vermittle gern übergreifende Botschaften für Frieden und Humanismus. Jenseits der Bühne engagiert sich DiDonato seit Jahren für soziale Projekte, sei es in der Jugendarbeit oder bei einem Konzert mit Häftlingen im US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis in Sing Sing.

Internationale Maifestspiele
Joyce Di Donato »In War and Peace – Harmony through Music«
Samstag, 24. Mai 2018, 19.30 Uhr
Großes Haus
Tickets: 10 – 103 Euro
Wegen einer Erkrankung muss der Liederabend mit Marta Wryk am Montag, den 12. März, um 19.30 Uhr im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden leider entfallen.

Bereits gekaufte Karten können zurückgegeben werden. Besucherinnen und Besucher können sich an die Theaterkasse oder an die entsprechende Vorverkaufsstelle wenden.