»Max und Moritz« sind im April ein letztes Mal im Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu erleben.

Am Sonntag, den 9. April um 15 und 17 Uhr sowie am Montag, den 10. April 2017 um 15 Uhr wird das Schauspiel in einer Koproduktion des theater der jugend paderborn & Theater Zapperment! Berlin mit dem Jungen Staatstheater Wiesbaden im Studio gezeigt.

Das Frühwerk von Wilhelm Busch, »Max und Moritz — eine Bubengeschichte in sieben Streichen«, feierte im April 2015 seinen 150. Geburtstag und zugleich Premiere im Jungen Staatstheater Wiesbaden. In der Inszenierung von Franz-Josef Witting erwecken die beiden Schauspieler Dieter Bolte und Stephan Rumphorst mit dem Originaltext sowohl die Lausbuben als auch alle anderen berühmten Figuren der sieben Streiche zum Leben.

Nach rund 300 Vorstellungen in acht europäischen Ländern gastierte das Ensemble auch in Los Angeles vor ausverkauftem Haus. Ab dem 12. Dezember machen die beiden sympathischen Lausbuben mit ihren Streichen in der Wiederaufnahme von »Max und Moritz« das Studio des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden unsicher.
 
Inszenierung Franz-Josef Witting
Bühne & Kostüme Stephan Rumphorst, Dieter Bolte

Franz Lachner »Zwei deutsche Lieder« für Sopran, Klarinette und Klavier
Franz Liszt, arr. Ulrich Büsing »Loreley« für Klarinette, Bassklarinette und Klavier
Thomas A. Ayres »Three Poems« für Sopran und Bassetthorn
Mátyás Seiber »Drei Morgensternlieder« für Sopran und Klarinette
George Alexander Macfarren Zwei Lieder für Sopran, Klarinette und Klavier
Dominick Argento »To be sung upon the Water« für Sopran, Klarinette, Bassklarinette und Klavier
Simon Sargon »Patterns in Blue« für Sopran, Klarinette und Klavier
John McCabe »Three Folk Songs« für Sopran, Klarinette und Klavier
 
 
Am Sonntag, den 2. April, um 11 Uhr findet das 6. Kammerkonzert im Theaterfoyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt. Gloria Rehm, umjubelte Königin der Nacht in Mozarts »Zauberflöte«, singt in diesem außergewöhnlichen Kammerkonzert eine sehr persönliche Auswahl von Liedern für die reizvolle Besetzung mit zwei Klarinetten, Klavier und Sopran. Kompositionen von Franz Liszt und Franz Lachner aus dem 19. Jahrhundert treffen auf Werke von Mátyás Seiber, Dominick Argento und anderen aus dem 20. Jahrhundert.
 
Sopran Gloria Rehm Klarinette Tomas Eckardt Klarinette & Bassklarinette Bernhard Hens Klavier Julia Palmova
 
Sonntag, 2. April 2017
11 Uhr
Foyer Großes Haus
Eintritt 12 Euro / ermäßigt 6 Euro

Steh-Greif-Kabarett mit Thomas Kreimeyer

Thomas Kreimeyer ist ein sich unterhaltender Unterhalter. Am Samstag, den 1. April, um 20 Uhr ist er im Studio des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.

An einem einzigen von Thomas Kreimeyers Abenden kann vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles geschehen. Theater ist ein Ort des Dramas. Jedoch fließen beim Steh-Greif-Kabarett die Tränen auch noch aus ganz anderen Gründen. Hier findet Kommunikation tatsächlich statt. Auf der Studiobühne ist immer wieder ein ganz neuer Abend zu erleben, denn einen vorgeschriebenen Text gibt es nicht, dafür jeden Abend immer eine dem jeweiligen Geschehen eigene Dynamik.
 
»Kabarett der rote Stuhl«
Samstag, 1. April 2017
20 Uhr
Studio
Eintritt 18 Euro

Mit »Cuarteto Tango Pianissimo«
 
Am 25. März lädt Tanzlegende und Choreograf Gabriel Sala wieder zur großen Tango-Nacht ein. Ab 21.45 Uhr begleitet »Cuarteto Tango Pianissimo« die Tanzpaare sowie die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Nacht beim Salón Tango im Theaterfoyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
 
»Cuarteto Tango Pianissimo« versetzt Konzertzuhörer mit Stücken von Horacio Salgán und Astor Piazzolla in die wechselvollen Stimmungslagen des Tangos und inspiriert Tänzer mit bewegten  Melodien im Stil der großen Maestros, wie Aníbal Troilo, Francisco Canaro, Angel D'Agostino, Juan D'Arienzo, Carlos Di Sarli, Osvaldo Pugliese, Alfredo De Angelis. Das Repertoire von umfasst auch eigene, charakteristische Arrangements.
 
Salón Tango
Samstag, 25. März 2017
Ab 21.45 Uhr bis 1 Uhr
Foyer
Eintritt 14 Euro

Wiederaufnahme am 12. März
 
»Die Hochzeit des Figaro« ist wieder am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu sehen. Beka Savić hat eine vollständig überarbeitete Version der Inszenierung von 2003 entwickelt. Am Pult steht mit Konrad Junghänel einer der ausgewiesensten Dirigenten auf dem Gebiet der Alten Musik bis hin zum Mozart-Repertoire.
Thomas de Vries (Alberich in »Der Ring des Nibelungen«) ist alternierend mit Christopher Bolduc (Titelpartie in »Eugen Onegin«) als Graf Almaviva zu erleben. Johanni van Oostrum (Ellen Orford in »Peter Grimes«) singt Gräfin Almaviva. Katharina Konradi (Pamina in »Die Zauberflöte«) ist Susanna. Benjamin Russell singt die Titelrolle Figaro (Papageno in »Die Zauberflöte«). Marta Wryk (Wellgunde und Siegrune in »Der Ring des Nibelungen«) ist Cherubino.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel Inszenierung Beka Savić Spielleitung David Bruwer Bühne Csaba Antal Kostüme Marina Luxardo Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Dramaturgie Katja Leclerc

Graf Almaviva Thomas de Vries / Christopher Bolduc Gräfin Almaviva Johanni van Oostrum Susanna Katharina Konradi Figaro Benjamin Russell Cherubino Marta Wryk Marcellina Celeste Haworth Basilio Benedikt Nawrath Bartolo Wolf Matthias Friedrich Barbarina Stella An Don Curzio Osvaldo Navarro-Turres Antonio Wolfgang Vater

Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
 
»Die Hochzeit des Figaro« ist am Donnerstag, den 25. Mai um 19 Uhr auch während der Internationalen Maifestspiele 2017 zu sehen. Der kanadische Star-Bariton Gerald Finley ist hier in der Partie des Grafen Almaviva zu erleben, Maria Bengtsson ist Gräfin Almaviva. Hanna-Elisabeth Müller singt Susanna und Patrick Carfizzi die Titelpartie Figaro. Silvia Hauer ist Cherubino.

»14 Versuche, Wagner lieben zu lernen«
Mit dem Mike Svoboda Quartett im Foyer des Großen Hauses
 
 
Am Sonntag, den 19. März 2017 um 15 Uhr findet im Foyer des Großen Hauses das Musik-Theater-Labor mit »14 Versuche, Wagner lieben zu lernen« statt.
 
Als Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz, Rock und Moderne kratzt Mike Svoboda am Mythos Richard Wagner. Svoboda und sein Quartett arbeiten mit Motiven aus Wagners Musiktheater und interpretieren sie mit Stimmen und einem Instrumentarium aus klassischen Instrumenten aber auch mit Mundharmonika, Melodica und Akkordeon. So zeigt er, dass man sich der Musik des „Ring“ – Komponisten durchaus auch mit einer gehörigen Portion Humor nähern kann: der „Walkürenritt“ frei improvisierend durch die Pop- und Jazzmühlen gedrehte Leitmotive eröffnen völlig neue und ungeahnte Hörweisen. Wagners Texte und seine Musik werden mit Hingabe gegen den Strich gebürstet.
 
Sonntag, 19. März, 15 Uhr
Einführungsvortrag 14.30 Uhr
Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Eintritt 10 Euro

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 8
 
Am Mittwoch, den 15. März um 20 Uhr findet das 6. Sinfoniekonzert mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden unter der Leitung von Michael Helmrath im Kurhaus in Wiesbaden statt.
Auf dem Programm steht Anton Bruckners Sinfonie Nr. 8. Dirigent Michael Helmrath, bekennender Bruckner-Verehrer, sieht in der 8. Sinfonie »die Krone der sinfonischen Schöpfung« erreicht. 2003 bis 2015 war er Generalmusikdirektor der Brandenburger Symphoniker, ab 2016 ist er Generalmusikdirektor am Theater Nordhausen. In Wiesbaden konnte man ihn bereits mit »Hoffmanns Erzählungen« und »Hänsel und Gretel« erleben. In dieser Spielzeit übernimmt er hier die Musikalische Leitung der Neuinszenierung von »Die Fledermaus«.
 
Bruckner gehört zu den großen Sinfonikern nach Beethoven. Die Sinfonie Nr. 8 ist sein letztes vollendetes Werk dieser Gattung. In der Uraufführung 1892 in Wien erklang ihre zweite Fassung, die auch im Wiesbadener Konzert gespielt wird. Der äußerst selbstkritische Komponist hatte sich von verhaltenen Rückmeldungen verunsichern lassen und verbrachte die Jahre ab 1887 mit Umarbeitungen. Bruckner schöpft aus der vollen Ausdruckspalette: Dem ersten Satz gab er einen gespenstischen Schluss im Pianissimo. An zweiter Stelle erklingt – nach dem Vorbild Beethovens – ein pulsierendes Scherzo mit einem transparenten Trio als Kontrast. Auf das ausdrucksstarke, kantable Adagio folgt ein majestätisches Finale mit gewichtigen Bläsereinsätzen. Dazu passt der Widmungsträger der Sinfonie Nr. 8, der österreichische Kaiser Franz Joseph, dem Bruckner persönlich eine Partitur überreichte.
 
Dirigent Michael Helmrath
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
 
Mittwoch, 15. März 2017
20 Uhr
Kurhaus
Einführungsvortrag um 19 Uhr im Friedrich-von-Thiersch-Saal des Kurhauses

Ein Workshop über die Bedeutung von Tanz im frühen Kindesalter
 
Das Forum Tanzvermittlung findet am Mittwoch, den 8. März, von 16 bis 18 Uhr im Ballettsaal des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.
Das Ballett-Extra ermöglicht einen intensiven Austausch über Vermittlungsfragen, Konzepten und Ideen. Die Choreografin Birutė Banevičiūtė bietet in diesem Rahmen ein Seminar für Tanzpädagogen, Erziehern, Künstler, Vermittler und andere Interessierte an der Arbeit mit kleinen Kindern an.
 
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Karten für 15,50 Euro sind an der Kasse des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden erhältlich. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr am Bühneneingang des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Für Rückfragen steht Tanzpädagogin Nira Priore Nouak unter priorenouak@staatstheater-darmstadt.de zur Verfügung.
 
Termin: Mittwoch, 8. März, 16 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 15,50 Euro, ermäßigt 7,75 Euro
Treffpunkt: 16.45 Uhr Bühneneingang Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Vom 26. April bis 28. Mai 2017 finden die Internationalen Maifestspiele mit dem Motto »Die Welt in Bewegung« unter der künstlerischen Leitung von Uwe Eric Laufenberg am Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt.
 
Bisher sind über 10.250 Karten für die Internationalen Maifestspiele 2017 verkauft worden. Das ist eine Steigerung der verkauften Kartenanzahl um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Stand: 14.02.17)
 
Die Bestseller sind bislang die beiden kompletten Zyklen vom »Ring des Nibelungen« in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und die Ballett-Gastspiele. Stark nachgefragt sind außerdem die Produktionen »Tyrannis« und »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui«. »Nachtgedanken« mit dem Calmus Ensemble und Elke Heidenreich und die Barockoper »La liberazione di Ruggiero dall`isola d`Alcina« mit dem Ensemble Mattiacis zählen im Foyer zu den Publikumslieblingen.
 
Das Festspiel-Programm umfasst insgesamt über 50 Veranstaltungen, u. a. mit der Barockoper »Siroe, König von Persien«, in welcher Lügen, heimliche Liebschaften und Machtgier eine große Rolle spielen. Countertenor Max Emanuel Cencic (Siroe) und Julia Lezhneva (Laodice) sind gemeinsam mit dem hochdekorierten Barockensemble Armonia Atenea unter der Leitung von George Petrou im großen Haus zu erleben.
Mit »Faust – Eine Version des deutschen Klassikers aus Peking« entstand eine neue Interpretation von Goethes Meisterwerk in der außergewöhnlichen Zusammenarbeit der China National Peking Opera Company und der italienischen Emilia Romagna Teatro Fondazione. Regisseurin Anna Peschke kombiniert deutsche Theater- und Performancekunst mit dem typischen Gesang und traditionellen Kostümen aus China.
Herbert Fritschs gefeierte Kultinszenierung der Volksbühne Berlin »Murmel Murmel« ist mit den Schauspielstars Anne Ratte-Polle und Wolfram Koch in Wiesbaden zu erleben. Elf Schauspieler und ein Musiker erzählen mit nur einen Wort alles.
Der Liederabend mit Bassbariton Gerald Finley und Julius Drake bietet mit Werken von Schubert, Ravel und Britten ein besonderes Konzerterlebnis.

Am Donnerstag, den 29. Juni, um 20 Uhr ist das hessische Comedy-Duo »Badesalz« zu Gast im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
 
Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
 
Mit ihrem Programm »Dö Chefs!« präsentieren Henni Nachtsheim und Gerd Knebel, alias »Badesalz«, wieder eine skurrile Geschichte aus dem nahezu unerschöpflichen »Badesalz«-Universum. Mit mehr als 30 Jahren Bühnenerfahrung und einer riesigen Fangemeinde sind die beiden Comedians und Musiker auch außerhalb Hessens Kult.