Gloria Rehm, Kornel Mundruczó, Damien Jalet, Johanna Wehner, Sebastian Hannak und Georg Zeppenfeld

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden freut sich über die Nominierungen für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST von Künstlerinnen und Künstlern, die dem Haus verbunden sind.

Die Sopranistin Gloria Rehm ist in der Kategorie »Sängerdarstellerin Musiktheater« für die Partie der Marie in Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« nominiert. Sie feierte in Wiesbaden große Erfolge als Adina (»Der Liebestrank«), Norina (»Don Pasquale«), Despina (»Così fan tutte«), Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«), Kunigunde (»Candide«), Falke/Hüter der Schwelle (»Die Frau ohne Schatten«), Gretel (»Hänsel und Gretel«) und Musetta (»La Bohème«). In jüngster Zeit war sie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Adele (»Die Fledermaus«), Königin der Nacht (»DieZauberflöte«), Woglinde und Helmwige (»Der Ring des Nibelungen«) sowie Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«) zu erleben.

Regisseur Kornel Mundruczó ist in der Kategorie »Regie Schauspiel« für das Stück »Látszatélet / Imitation of Life«, koproduziert von der Wiesbaden Biennale, nominiert. Das Stück war im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden im September 2016 zu sehen.

Tanz-Choreograf Damien Jalet ist in der Kategorie »Choreografie« für die Produktion »Thr(o)ugh« nominiert. Das Stück ist eine Neukreation für das Hessische Staatsballett und wurde im Rahmen des zweiteiligen Ballettabends »Grenzgänger« am Staatstheater Darmstadt uraufgeführt.

Folgende Nominierungen der regelmäßigen Gäste am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sind ebenfalls hervorzuheben:

Regisseurin Johanna Wehner ist in der Kategorie »Regie Schauspiel« für die Produktion »Die Orestie« am Staatstheater Kassel nominiert. In der aktuellen Spielzeit bringt Wiesbaden die Oper »Schönerland« zur Uraufführung. Premiere des Auftragswerks ist am Samstag, den 16. September 2017 im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. In Wiesbaden inszenierte sie zuletzt im Schauspiel »Die Kinder bleiben« von Alice Munro und »Egmont!«.

Bühnenbildner Sebastian Hannak ist in der Kategorie »Bühne/Kostüm« für die Bühne zu »Heterotopia« an der Oper Halle nominiert. In der Spielzeit 2017.2018 gestaltet er das Bühnenbild zum Ballett »Eine Winterreise« von Tim Plegge, das am 7.Oktober 2017 im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Premiere feiert. In Wiesbaden zeichnete er für die Bühnenbilder zu den Ballett-Produktionen »Kaspar Hauser« und »Aschenputtel« verantwortlich. 

Uwe Eric Laufenberg freut sich auch über die Nominierung von Georg Zeppenfeld in der Kategorie »Sängerdarsteller Musiktheater« für die Partie des Gurnemanz in seiner Bayreuther Inszenierung »Parsifal«.

Am Freitag, den 3. November wird im Schauspiel Leipzig zum zwölften Mal der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Der Preis umfasst die Auszeichnungen in acht Kategorien sowie den Preis für das Lebenswerk.

Kammerkonzert für Kinder am 30. September & 1. Oktober 

Das Kammerkonzert für Kinder »Der Zaunkönig und die silberne Flöte«, eine musikalische Erzählung für Kinder ab 5 Jahren, findet am Samstag, den 30. September und am Sonntag, den 1. Oktober jeweils um 15 Uhr im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt. 

Die Kinder lernen den spezifischen Klang der Streichinstrumente kennen: Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass – jedes Instrument stellt sich mit einem eigenen Stück vor und zeigt sein ganzes Klangspektrum. Mit viel Witz und Charme präsentieren sich Klarinette und Schlaginstrumentarium, alias Kuckuck und Specht, bevor alle von der Namensgeberin des Konzerts verzaubert werden: der silbernen Flöte.

Franz Kanefzkys Musik erzählt auf bezaubernde Weise die Geschichte aus der Feder von Martina Oberhauser und lädt mit facettenreicher Instrumentierung ein, genau hinzuhören und die Welt der Musik zu entdecken: Einem kleinen neugierigen Zaunkönig wird es in seinem Wald zu eng. Überhaupt gehen ihm die anderen Vögel auf die Nerven, die immer die gleichen Melodien zwitschern. Wie gut, dass die Musiker desHessischen Staatsorchesters Wiesbaden wunderbar abwechslungsreich spielen können!

Samstag, 30. September 2017 und Sonntag, 1.Oktober 2017
jeweils um 15 Uhr
Foyer Großes Haus
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 5 Euro / Familien 16 Euro

Karten sinderhältlich an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden trauert um Siegfried Köhler, der von1974 bis 1988 als Generalmusikdirektor in Wiesbaden tätig war.

In dieser Zeit hat er dem Hessischen Staatsorchester die Werke seines befreundeten Komponisten Volker David Kirchner nähergebracht und nicht nur mit diesen Uraufführungen das Musiktheater und Konzertleben nachhaltig geprägt. Seine enge Beziehung zum Orchester hatte in den letzten Jahren Bestand. Siegfried Köhler war gern gesehener Gast bei Proben und Vorstellungen.
Zu Ehren seines 90. Geburtstags hat das Hessische Staatsorchester ihn im Rahmen eines Galakonzertes gefeiert.

Siegfried Köhlers warmherzige und humorvolle Art bleibt unvergessen. Siegfried Köhler wurde am 30. Juli 1923 in Freiburg im Breisgau geboren. Dort studierte er Musik mit dem Instrument Harfe als Hauptfach. In seiner Geburtsstadt fand er auch seine erste Anstellung als Harfenspieler, Schlagzeuger und Korrepetitor. Nach dieser Station als Musiker wechselte er vor das Orchester und war als Kapellmeister in Freiburg, Düsseldorf und Köln tätig. In Köln übernahm er 1962 interimistisch die Leitung der Oper alsstellvertretender Generalmusikdirektor.

Gastspiel mit Andrea Baker und Albert Horne

»Sing Sistah Sing!«, mit der britisch-amerikanischen Mezzosopranistin Andrea Baker und Albert Horne am Klavier, feiert den außergewöhnlichen Sound berühmter afro-amerikanischer Frauenstimmen. Viele dieser Sängerinnen wählten Jazz und Blues, aber auch die Oper und das Kunstlied, um ihrer tiefsten Seele Ausdruck zu verleihen. Wie die berühmten Protagonistinnen der afro-amerikanischen Gesangsszene trägt auch Andrea Baker die Musik ihrer Vorfahren in sich. Ihnen setzt »Sing Sistah Sing!« ein musikalisches Denkmal: Sängerinnen wie Ella Fitzgerald, Leontyne Price, Donna Summer, Marian Anderson und Eleanora Fagan, die unter dem Namen Billie Holiday zu Weltruhm gelangte.
 
Andrea Baker war zuletzt am Hessischen Staatstheater Wiesbaden u.a. als Amme in »Die Frau ohne Schatten« und als Auntie in »Peter Grimes« zu sehen und steht demnächst in der Partie der Kader in der Uraufführung der Oper »Schönerland« auf der Bühne. Mit »Sing Sistah Sing!« zeigt sie eine andereFacette ihres Können. Am Klavier begleitet sie Albert Horne, der mit dem Chor der Kapstädter Oper bereits den London Opera Award gewann und Chorchef bei »Porgy and Bess« mit den Berliner Philharmonikern war. Seit 2014 leitet er erfolgreich als Chordirektor den Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Eine weitere Vorstellung von »Sing Sistah Sing!« findet am Donnerstag, den 7. Dezember 2017 um 20 Uhr im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

»Sing Sistah Sing!«
Samstag, 30. September 2017 und 7. Dezember 2017
Jeweils 20 Uhr
Kleines Haus
Eintritt 20 Euro

Karten sind an der Theaterkasse im Großen Haus, telefonisch unter 0611. 132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Programm:
Richard Strauss »Tod und Verklärung«, Tondichtung für Orchester
Gustav Mahler Lieder aus »Des Knaben Wunderhorn« für Singstimme und Orchester
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 15

Am Mittwoch, den 27. September um 20 Uhr findet das 1.Sinfoniekonzert »WIR 1« mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden unter der Leitung von Christoph Altstaedt im Kurhaus in Wiesbaden statt. Die Konzertsaison 2017.2018 ist mit dem Wort »WIR« überschrieben und steht für das kollektive Erleben von etwas Einzigartigem und die Verbundenheit des Hessischen Staatsorchesters mit Stadt und Land.

Leben und Tod gehören zusammen als die zwei voneinander unablöslichen Seiten der menschlichen Existenz: das letzte Pochen des Herzens, die Trommelschläge auf dem Weg zum Henker, aber auch die Süße der letzten Erinnerung, die Liebe zum Leben. In Richard Strauss’ »Tod und Verklärung« blickt ein Künstler auf die Stationen seines Lebens zurück und findet »Welterlösung, Weltverklärung!«. In Gustav Mahlers »Wunderhorn«-Liedern gehört die Liebe so fest zum Dasein wie der Abschied. Die letzte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch aus dem Jahre 1971 blickt mit zahlreichen Zitaten aus dem eigenen Werk sowie anderer Komponisten wie Rossini und Wagner auf den musikalischen Kosmos des bedeutenden sowjetischen Künstlers.

Dirigent Christoph Altstaedt leitete 2004 bis 2011 das von ihm gegründete Junge Klangforum Mitte Europa. Er war 2011 bis 2013 Interims-Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und 2010 bis 2014 Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Bariton Benjamin Appl, Schüler von Dietrich Fischer-Dieskau, wurde vom Grammophone Magazin zum »Young Artist of the Year 2016« gewählt.

Vor allen Sinfoniekonzerten findet eine Stunde vor Beginn eine Konzerteinführung im Friedrich-von-Thiersch-Saal statt. Als neues Format der Spielzeit 2017.2018 findet im Anschluss an jedes Sinfoniekonzert im Muschelsaal des Kurhauses die »Nachlese« statt. Das Publikum kann bei einem Glas Rheingauer Riesling mit den Künstlern ungezwungen ins Gespräch kommen. 

Dirigent Christoph Altstaedt
Bariton Benjamin Appl
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf  www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

»Farewell« -Abschiedskonzert für Heiner Rekeszus

Im 1. Kammerkonzert verabschieden die Musiker des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden mit einem musikalischen »Farewell!« den langjährigen Solo-Klarinettisten, Heiner Rekeszus. Im Programm zeigt er noch ein letztes Mal die Klarinette von all ihren Seiten: in Kombination mit Bratsche, Sopran und Klavier und im Sextett. Neben den Werken von Franz Schubert, Ludwig Thuille und Paul Juon bildet vor allem Mozarts Klarinetten-Quintett einen Höhepunkt des Konzerts.

Programm:
Paul Juon Divertimento op. 34 für Klarinette und zwei Bratschen
Ludwig Thuille Sextett B-Dur op. 6 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier
Franz Schubert »Der Hirt auf dem Felsen« für Sopran, Klarinette und Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart Quintett A-Dur KV 581 für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello

Sopran Sharon Kempton Klavier Erika le Roux Flöte Peter Mátyás Bicsák Oboe Bernhard Schnieder Klarinette Heiner Rekeszus Fagott Peter Brechtel Horn Jens Hentschel Violine Karl-Heinz Schultz /Sebastian Max Viola Thomas Hoffmann / Irene Baiter Violoncello Tobias Galler

Sonntag, 17. September 2017
11 Uhr
Foyer Großes Haus
Eintritt 13,20 Euro

Karten sinderhältlich an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de

Wiederaufnahme am 10.September

Am Sonntag, den 10. September ist Gaetano Donizettis »Der Liebestrank« wieder am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, unter der Musikalischen Leitung von Daniela Musca und in der Inszenierung von Jim Lucassen, zu sehen.

Mit der Partie der Adina feiert Olesya Golovneva, zuletzt bei den Internationalen Maifestspielen 2015 als Violetta in »La Traviata« zu sehen, ihr Rollendebüt. Ioan Hotea, demnächst Chevalier des Grieux in der Neuproduktion »Manon«, steht alternierend mit Jeongki Cho als Nemorino auf der Bühne. Christopher Bolduc, zuletzt in der Titelpartie von »Eugen Onegin«, kommt als Belcore auf die Bühne. Stephanos Tsirakoglou gibt sein Rollendebüt als Dulcamara. Stella An übernimmt die Partie der Gianetta und stand zuletzt u.a. als Papagena und Pamina in »Die Zauberflöte« und als die Stimme des Waldvogels in »Siegfried« auf der Bühne.

Musikalische Leitung Daniela Musca Inszenierung Jim Lucassen Bühne & Kostüme Marc Weeger / Silke Willrett Licht Rolf Baars Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai

Adina Olesya Golovneva Nemorino Ioan Hotea / Jeongki Cho Belcore Christopher Bolduc Dulcamara Stephanos Tsirakoglou Gianetta Stella An

In einer Gala-Aufführung während der Internationalen Maifestspiele 2018 ist Pretty Yende als Adina, Ioan Hotea alternierend mit Levi Sekgapane als Nemorino und Patrick Carfizzi als Dulcamara zu sehen.

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden


Karten sind an der Theaterkasse im Großen Haus, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Für alle, die neugierig auf das Schauspiel »Biedermann und die Brandstifter« sind, bietet sich bei der Kostprobe am Donnerstag, den 28. September um 18.30 Uhr im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden die Gelegenheit, schon vor der Premiere einen Blick auf das Bühnengeschehen zu werfen. Zu erleben ist eine Bühnenendprobe. Das Regieteam führt in das Werk und die Konzeption der Inszenierung ein. 

Kostprobe »Biedermann und die Brandstifter«
Donnerstag, 28. September
18.30 Uhr
Foyer Großes Haus
Eintritt 5 Euro / ermäßigt 2 Euro

Steh-Greif-Kabarett mit Thomas Kreimeyer

Thomas Kreimeyer ist ein sich unterhaltender Unterhalter. Am Samstag, den 9. September, um 20 Uhr ist er im Studio des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.

An einem einzigen von Thomas Kreimeyers Abenden kann vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles geschehen. Theater ist ein Ort des Dramas. Jedoch fließen beim Steh-Greif-Kabarett die Tränen auch noch aus ganz anderen Gründen. Hier findet Kommunikation tatsächlich statt. Auf der Studiobühne ist immer wieder ein ganz neuer Abend zu erleben, denn einen vorgeschriebenen Text gibt es nicht, dafür jeden Abend immer eine dem jeweiligen Geschehen eigene Dynamik.

»Kabarett der rote Stuhl«
Samstag, 9. September 2017
20 Uhr
Studio
Eintritt 19,80 Euro

Karten sind an der Theaterkasse im Großen Haus, telefonisch unter 0611. 132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Der erste Instrumentenworkshop der neuen Spielzeit, »Spiel & Musik«, findet am Samstag, den 9. September 2017 um 15 Uhr im Orchesterproberaum des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt. Auf dem Programmstehen unter anderem Stücke von Antonio Vivaldi und Luigi Boccherini. Musiker des Hessischen Staatsorchesters stellen Streichinstrumente vor, die in Musik gesetzte Geschichten erzählen.
Kinder ab 5 Jahren sind in Begleitung zum Zuhören und Mitmachen eingeladen.

Moderation Gisela Reinhold
Violine Igor Mishurisman / Svantje Wolf Viola Nina Torborg-Hunck Violoncello Emanuela Simeonova Kontrabass Jochen Steinmetz

»Spiel & Musik«
Samstag, den 9.September 2017
15 Uhr
Orchesterproberaum
Eintritt 3,30 Euro