
Franziska Beyer
Nach dem Abitur 2001 zog es die gebürtige Ostsächsin nach Berlin, wo sie über eine Hospitanz an der Schaubühne weiter nach Weimar wanderte, um 2 Jahre als Regieassistentin am dortigen Nationaltheater zu lernen.
Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding München. Kooperationen mit den Münchener Kammerspielen und dem Metropoltheater lagen im Rahmen des Studiums, in dem sie u.a. in Brecht/Weills ‚Die Sieben Todsünden‘ (R: Tobias Kratzer) die Anna sang und spielte oder als Gesche Gottfried in Fassbinders ‚Bremer Freiheit‘ (R: Verena Stoiber) zum Regieschultreffen der Körberstiftung nach Hamburg eingeladen wurde.
Beim Schauspielschultreffen in Salzburg 2007 gewann sie für Botho Strauss ‚Sieben Türen‘ einen Szenenpreis, ebenso erhielt sie in dem Jahr ein Stipendium des deutschen Bühnenverbands.
Ihr erstes Engagement führte sie noch vor dem Diplom 2008 Richtung Heimat ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie in der Spielzeit 08/09 u.a. mit Eric Gedeon (‚Erdbeerfelder für immer‘), Niklaus Helbling (‚Das letzte Feuer‘) oder Andrea Thiesen (‚Das Versprechen‘) arbeitete. Von 2009-2011 war sie am Theater Heidelberg engagiert, hier spielte sie u.a. Ophelia bei den Schlossfestspielen (R: Simon Solberg) und Sibel in ‚Gegen die Wand‘ (R. Mareike Mikat).
In der Spielzeit 2010/11 war sie als Gast im Hessischen Staatstheater Wiesbaden in der Rolle der Marie in ‚Krankheit der Jugend‘ (Regie: Herrmann Schmidt-Rahmer) zu sehen. Ab der Spielzeit 2011/12 ist sie festes Ensemblemitglied, zu sehen u.a. in der Rolle der Anika in ‚Kaspar Häuser Meer‘ (Regie: André Rößler).