
Jonas Gudmundsson
Der 1978 in Reykjavik/Island geborene Tenor Jonas Gudmundsson studierte in seiner Heimatstadt, an der Hochschule Hanns Eisler in Berlin sowie an der Royal Academy of Music in London, wo er als Tamino in einer von Sir Colin Davis geleiteten Hochschulaufführung debütierte. Mehrmals hatte er Verträge als Cover beim renommierten Glyndebourne Festival und bei der Glyndebourne Touring Opera, sang in Aufführungen der Grange Park Opera (Tebaldo in ‚I Capuleti e i Montecchi‘) und der Opera Holland Park. Außerdem interpretierte er in Italien verschiedene Rossini-Partien wie Lindoro in ‚L’Italiana in Algeri‘ oder Don Ramiro in ‚La Cenerentola‘. In Deutschland führten ihn Engagements ans Stadttheater Bremerhaven, an die Oper Bonn und die Semperoper in Dresden, wo er im Mai 2008 in der Uraufführung von Manfred Trojahns ‚La grande magia‘ unter der Leitung von Jonathan Darlington die Partie des Gregorio Polvero sang. Seit 2009 ist Jonas Gudmundsson Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, wo er als Tamino, Robert in ‚Das Paradies und die Peri‘, Fenton in ‚Falstaff‘ Gonzalve in Ravels ‚L’heure espagnole‘, Ferrando in ‚Così fan tutte‘, Don Ottavio, Graf Almaviva, als Jaquino und Pong zu hören war und ist.