
Dietrich W. Hilsdorf
Seit 1978 hat Dietrich W. Hilsdorf über 130 Inszenierungen in den Sparten Schauspiel, Oper und Musical erarbeitet. Große Erfolge hatte er besonders mit zeitgenössischen Opern, einem Gelsenkirchener Mozart-Zyklus, Verdi-Inszenierungen am Aalto-Theater in Essen, Bonner Händel-Inszenierungen und Opern von Puccini an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf. In den vergangenen Spielzeiten zeichnete er für die Inszenierungen von ‚La forza del destino‘, Händels Oratorien ‚Semele‘ und ‚Herkules‘, ‚Falstaff‘ und ‚Die Walküre‘ in Essen verantwortlich, außerdem für ‚Jephta‘ in Bonn, am Theater Chemnitz ‚Die Liebe zu den drei Orangen‘ (Theaterpreis DER FAUST für die beste Regie 2007), die Deutsche Erstaufführung der Eötvös-Oper Love and other Demons sowie Puccinis La Bohème. An der Oper Leipzig entstanden zuletzt Jenufa und Deutsches Miserere (Brecht/Dessau), in Köln La Traviata und ‚L ’Incoronazione di Poppea. Nach Wiesbaden, wo er bereits von 1986 bis 1993 zahlreiche Opern inszenierte, kehrte er 2002 mit der Intendanz von Manfred Beilharz als Regisseur für Oper und Schauspiel zurück. Hier inszenierte er seither ‚Macbeth‘ und ‚Don Carlos‘, ‚Johannes-Passion‘, Schillers ‚Maria Stuart‘, ‚Eines langen Tages Reise in die Nacht‘, ‚Tristan und Isolde‘ sowie ‚Der Freischütz‘. Mit der Inszenierung von ‚Simon Boccanegra‘ setzt er in Wiesbaden seine Reihe erfolgreicher Verdi-Arbeiten fort.