
Axel Wagner
Seine musikalische Laufbahn begann im Wiesbadener Knabenchor. Nach einem Studium der Anglistik und Romanistik und gleichzeitiger Gesangsausbildung bei Prof. Karl Liebl in Wiesbaden begann die Karriere des Bassisten im Mai 1978 mit den ‚Meistersingern‘ (Ortel) zur Wiedereröffnung des Großen Hauses unter Prof. Köhler. Festengagements führten ihn nach Coburg, Augsburg, Mainz, Bonn, Heidelberg, Bern, Kaiserslautern und Hannover. Bilbao, Genf, Klagenfurt, Berlin, München, Rom, Turin und Limoges boten ihm interessante Konzert-, Rundfunk- und Gastspielproduktionen. Seit 2001 ist er im Ensemble des Hessischen Staatstheaters. Auch weiterhin führen ihn Gastspiele an die Staatstheater Karlsruhe, Saarbrücken und Kassel, die Hamburgische Staatsoper, das Nationaltheater Mannheim, das Aaltotheater Essen und das Stadttheater Gießen. Zu seinen vielfältigen Partien in Wiesbaden zählen Landgraf in ‚Tannhäuser‘, Osmin in ‚Die Entführung aus dem Serail‘, Komtur in ‚Don Giovanni‘, Doktor in ‚Wozzeck‘, Fafner in ‚Rheingold‘ und ‚Siegfried‘, Sparafucile in ‚Rigoletto‘, aber auch Frank in ‚Fledermaus‘, Don Magnifico in ‚Cenerentola‘ und besonders Mamma Agata in ‚Viva la Mamma‘. Derzeit ist er in Wiesbaden als Baron Weps (‚Der Vogelhändler‘), Altoum (‚Turandot‘), als Sprecher in ‚Die Zauberflöte‘ und als Mesner in ‚Tosca‘ zu hören.