Thorleifur Örn Arnarsson

Regisseur
Seine Luzerner Inszenierung »Peer Gynt« gewann 2011 das renommierte nachtkritik.de-Theatertreffen; diese Inszenierung hat Arnarsson 2014 für das Hessische Staatstheater übernommen und neu adaptiert. Er inszenierte in der Spielzeit 2013.2014 am Staatstheater Mainz »Romeo und Julia« und »Die Nibelungen« am Theater Bonn. Sein Musiktheater-Regie-Debüt gab er 2012 am Theater Augsburg mit Johann Strauss’ »Die Fledermaus«. Dort inszenierte er auch Puccinis »La Bohème«, die ebenfalls 2014 am Staatstheater zu sehen war, und im Mai 2014 Richard Wagners »Lohengrin«. Arnarsson inszeniert zudem regelmäßig am Nationaltheater Reykjavik und zur Eröffnung des Theaters Trier im Herbst 2015 eine Oper sowie ein Schauspiel.

Produktionen

Inszenierung in »La Bohème«

Pressestimmen

[…] der Tod einer schönen Frau steht als poetisches Thema im Fokus seiner Inszenierung (Thorleifur Örn Arnarsson). Dabei spielt er mit den Erwartungen des Publikums an diesen Klassiker, bietet zunächst vertraut anmutende Bilder, doch bricht er diese auf.
kulturfreak.de, Markus Grunding, 20.10.2014
Regisseur Thorleifur Öm Arnarsson hat für seine Inszenierung ein vor Lebendigkeit strotzendes Ensemble und ein exzellentes kleines Orchester für die Kurt-Weill-Gassenhauer-Musik unter der Leitung von Christoph Stiller. Ein Sängerfest für Schauspieler!
Großer Applaus für einen mitreißenden Parforceritt durch die Möglichkeiten einer Theatermaschinerie, die sich selbst auf den Arm und Brecht doch auch noch ernst nehmen kann. Ein Brecht-T-Shirt nicht nur für die Mitwirkenden, sondern bitte für alle!
Wiesbadener Kurier, Viola Bolduan, 15.09.2014
Uwe Eric Laufenberg löst Manfred Beilharz ab, und Thorleifur Örn Arnarsson wird Hausregisseur in der Hessischen Landeshauptstadt. Das ist zweifellos ein Gewinn, denn mit bildgewaltiger Unverfrorenheit und theatraler Lässigkeit überspielt der aus Island stammende Regisseur selbst manche Länglichkeit. Brechts V-Effekt erweist sich an diesem Abend als running gag mit doppeltem Boden. Und Thorleifur Örn Arnarsson fabriziert Bilder: bunte, versaute, romantische, wilde, kitschige, geile, alberne, schöne Theaterbilder. Und ja: Hier geschieht etwas Neues.
www.nachtkritik.de, Shirin Sojitrawalla, 13.09.2014

Termine

Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg
WiederaufnahmeKleines Haus19:30 - 21:50
Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg
WiederaufnahmeKleines Haus19:30 - 21:50
Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg
WiederaufnahmeKleines Haus19:30 - 21:50