Oliver Zwarg

Bassbariton
Oliver Zwarg studierte in Stuttgart und war nach dem Opernstudio Hamburg von 2001 bis 2006 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Gastengagements führten ihn u. a. nach Berlin, München, Stuttgart, Barcelona, Shanghai (im »Ring des Nibelungen« der Oper Köln), zu den Wiener Festwochen und Salzburger Festspielen, zum Edinburgh und Lucerne Festival. Wichtige Fachpartien waren dabei u. a. Orest (»Elektra«), Klingsor (»Parsifal«), Wotan und Alberich (»Der Ring des Nibelungen«), die Titelpartie in »Wozzeck«, Scarpia (»Tosca«) und Jago (»Otello«). 2007 wurde Oliver Zwarg als »Sänger des Jahres« (Opernwelt) nominiert. 2015 gab er sein Debüt an der Semperoper Dresden als Golaud in »Pelléas et Mélisande« und Kaspar in »Der Freischütz« in Kopenhagen. 2016 folgte »Moses und Aaron« am Teatro Real Madrid und Fritz Kothner in »Die Meistersinger von Nürnberg« bei den Münchner Opernfestspielen. In jüngster Zeit war er in Fachpartien wie die vier Bösewichter in »Hoffmanns Erzählungen« an der Komischen Oper Berlin, als Förster im »Schlauen Füchslein« in Straßburg und als Dikoj in »Katja Kabanowa« in Turin engagiert. In Wiesbaden sang er 2015 Telramund in »Lohengrin«. Nach seinem großen Erfolg als Barak in »Die Frau ohne Schatten« übernimmt er nun hier die Titelpartie im »Fliegenden Holländer«.


Produktionen

Der Holländer in »Der fliegende Holländer«

Pressestimmen

Oliver Zwarg besticht als eiskalter und machtgieriger Graf Telramund, und die Mezzosopranistin Andrea Baker gibt der heimtückischen Ortrud mit schneidender Stimme starkes Profil.
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Britta Steiner-Rinneberg, 20.03.2015
Die Intensität, mit der Oliver Zwarg, der Färber der letzten Spielzeiteröffnung, die Telramund-Partie gestaltet, lässt indes alle szenischen Lächerlichkeiten vergessen.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 17.03.2015
Oliver Zwarg als der Färber Barak: hinreißend in der feinen psychologischen Durchzeichnung der Figur. Eine Studie des Leisen, Differenzierten, auch herrlich gesungen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerhard Rohde, 15.09.2014