Marianne Glittenberg

Marianne Glittenberg studierte zunächst Germanistik und Musikwissenschaft. Nach ihrer ersten Arbeit mit Wilfried Minks am Schauspielhaus Bochum waren Luc Bondy und Jürgen Flimm ihre häufigsten künstlerischen Partner, u. a. an Theatern in Köln, Hamburg, Zürich, bei den Wiener Festwochen und am Théâtre Vidy in Lausanne. Weitere wichtige Regisseure waren u. a. Götz Friedrich, George Tabori, Johannes Schaaf, Luca Ronconi und Hans Neuenfels, in jüngerer Zeit entstanden mit Sven-Eric Bechtolf Produktionen am Burgtheater Wien, an der Deutschen Oper Berlin und am Opernhaus Zürich. Wichtige Dirigenten waren u. a. Sir Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Lorin Maazel, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst und Christoph Eschenbach. Zahlreiche Kostümausstattungen entwarf Marianne Glittenberg für die Salzburger Festspiele (u. a. »Die Zauberflöte«, »Die Frau ohne Schatten«, »L’Incoronazione di Poppea«, »Don Giovanni«, »Ariadne auf Naxos«, »Così fan tutte«), für die Hamburgische Staatsoper (»Wozzeck«, »Fidelio«, »Lulu«, »Les Contes d’Hoffmann«, »Arabella«), die Wiener Staatsoper (»Der ferne Klang«, »Der Ring des Nibelungen«, »Cardillac«, »Ariadne auf Naxos«, »La Cenerentola«, »Rusalka«), für zwölf Produktionen am Opernhaus Zürich, des weiteren für die Deutsche Oper Berlin, für Amsterdam, Brüssel und Stuttgart (»Hänsel und Gretel«, »Die Sache Makropulos«). An der Wiener Staatsoper arbeitete sie bei Strauss´ »Elektra« erstmals mit Uwe Eric Laufenberg. In Wiesbaden entstanden für dessen Neuinszenierungen Kostümausstattungen für »Don Karlos« im Schauspiel und in dieser Saison für »Tannhäuser«.


Produktionen

Kostüme in »Tannhäuser«