Vassilis Christopoulos

Der gebürtige Münchner mit griechischen Wurzeln studierte Dirigieren und Oboe in seiner Geburtsstadt und in Athen. 2011-2014 war er Künstlerischer Direktor des Staatsorchesters Athen, 2005-2015 Chefdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Mit der Philharmonie gastierte er in Deutschland, Italien, Österreich, Griechenland, Frankreich und Japan. Seit 1999 ist er Ständiger Gastdirigent der Griechischen Nationaloper in Athen. Opernaufführungen leitete er in Frankreich, Tschechien und Deutschland. Er dirigierte u. a. die NDR Radiophilharmonie, die Staatsphilharmonie Nürnberg, das Qatar Philharmonic Orchestra, das Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks und die Bremer Philharmoniker. 2015.2016 debütiert er mit der Deutschen Radio Philharmonie. 1999 wurde Vassilis Christopoulos von der Union der griechischen Musik- und Theaterkritiker zum »Jungen Musiker des Jahres« ernannt. 2000 gewann er den 1. Bad Homburger Dirigentenpreis, 2013 wurde er zum »Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres« ernannt. 2016 berief die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ihn als Professor für Dirigieren. In Wiesbaden leitete Vassilis Christopoulos 2015.2016 bereits ein Sinfoniekonzert sowie die Wiederaufnahme von «Elektra».

Pressestimmen

Mit Vehemenz leitete Vassilis Christopoulos das Hessische Staatsorchester, steigerte sich mit dem ausgezeichnet musizierenden Klangkörper zunächst verhalten in die unsagbaren Leidenschaften der Partitur, ließ pompös auftrumpfen, legte Wert auf kluge Staffelungen der expressionistischen Orchesterfluten und hielt auch stets die umsichtige Distanz zum Nuancenreichtum der zarten, gewobenen, feinnervigen Töne. Zudem erwies sich der umsichtige Dirigent als ausgezeichneter Sängerbegleiter.
Online Merker, Gerhard Hoffmann, 28.01.2016