Johann Ludwig

Johann Ludwig wurde 1980 in Köln geboren. Bereits mit elf Jahren spielte er das Konzert a-moll von Saint-Saëns mit dem Staatsorchester Frankfurt / Oder. Nur wenige Jahre später folgte die erste CD-Produktion mit Haydns C-Dur Konzert. Wichtige Stationen seines Studiums waren Werner Matzke, Alwin Bauer, Maria Kliegel und das Alban-Berg-Quartett in Köln sowie Miklós Perènyi in Budapest. Meisterkurse bei Mstislaw Rostropowitsch und Wolfgang Böttcher wie auch Kammerkonzerte mit Alfredo Perl, Thomas Brandis, Saschko Gawriloff, Hartmut Rohde, Siegfried Palm und Wolfgang Güttler inspirierten ihn und formten sein musikalisches Verständnis maßgeblich. Weitere Impulse erhielt er von Sir Colin Davis, Christoph Eschenbach und Mirko Dorner. Solistisch konzertierte Johann Ludwig mit Orchestern wie dem Tschechischen Nationalorchester Prag, WDR Köln, Philharmonia Hungarica, Nicolaus Esterházy Sinfonia Budapest sowie den Staatsorchestern in Kiel, Halle und Koblenz. Festivals wie in Davos (Schweiz), Süd-Böhmen (Tschechien), Maringá (Brasilien), Gwangju und Daegu (Korea), Meran (Italien), Dresden, Rheingau und Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland) luden ihn für Konzerte ein. Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Kunststiftung des Landes NRW, der Werner Richard - Dr. Carl Dörken-Stiftung und der Jürgen Ponto-Stiftung ermöglichten ihm eine vielschichtige Ausbildung – auch abseits der Musik. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen sind CDs mit Werken von Dorner, Haydn, Honegger, Martinu und Schulhoff und Poppers Requiem für drei Violoncelli & Orchester im Handel erhältlich. Einen wichtigen Platz in seinem Leben spielen Komposition, Improvisation und Kammermusik. Johann Ludwig war Solocellist des Theaters Regensburg und ab 2008 der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, und ist gern gefragter Gast vieler Orchester. Seit November 2015 ist er Konzertmeister der Violoncelli am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.