Günther Groissböck

Der junge österreichische Bassist Günther Groissböck ist bereits einer der Großen seines Fachs. Im Frühjahr sang er an der Seite von Renée Fleming und Elina Garanca Baron Ochs im gefeierten „Rosenkavalier“ an der MET New York und ist in dieser Robert-Wilson-Inszenierung derzeit in den UCI-Kinoprogrammen zu erleben. Nach seiner Gesangsausbildung in Wien wurde Günther Groissböck direkt ins Ensemble der Wiener Staatsoper engagiert, anschließend wechselte er ans Opernhaus Zürich. Seit 2007 ist er freischaffend tätig und zählt inzwischen zu den international gefragtesten Bässen. Regelmäßig singt er in den bedeutendsten Opernhäuser der Welt wie Metropolitan Opera New York, Mailänder Scala, Opéra National de Paris, Bayerische Staatsoper München, Wiener Staatsoper, Deutsche Oper und Staatsoper Unter den Linden Berlin Partien wie Sarastro (»Die Zauberflöte«), Wassermann (»Rusalka«), König Marke (»Parsifal«), Banquo (»Macbeth«), König Heinrich (»Lohengrin«), Fasolt, Fafner und Hunding (»Der Ring des Nibelungen«). Bei den Salzburger Festspielen 2014 debütierte Günther Groissböck in der Partie des Ochs im » Rosenkavalier«, bei den Bayreuther Festspielen gab er 2011 sein Debüt als Hermann (»Tannhäuser«), 2017 wird er dort als Pogner (»Die Meistersinger von Nürnberg«) auftreten.

In der Spielzeit 2016.2017 sang der Bass u. a. Don Fernando und Rocco (»Fidelio), Gurnemanz (»Parsifal«), König Heinrich (»Lohengrin«), Großinquisitor (»Don Carlos«) und Wassermann (»Rusalka«) an der Mailänder Scala und der New Yorker MET, in Amsterdam, Wien und München. Zu den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden debütiert er 2017 mit seiner Erfolgspartie Sarastro.

Produktionen

Sarastro in »Die Zauberflöte«