Catherine Foster

Sopran
Geboren in Großbritannien, zunächst Tätigkeit als Hebamme, anschließend Gesangsstudium, u. a. in Birmingham, Manchester und London. Operndebüt als Königin der Nacht in »Die Zauberflöte«. 2001 – 2011 Ensemblemitglied am Nationaltheater Weimar als jugendlich-dramatischer Sopran, später Wechsel ins dramatische Fach. Hier Partien wie Mimi in »La Bohème«, Leonora in »Il Trovatore«, Elisabeth in »Don Carlos«, Abigaille in »Nabucco«, Titelpartien in »Turandot« und »Tosca« sowie Elisabeth im »Tannhäuser«, Senta in »Der fliegende Holländer«, Leonore in »Fidelio«, Kaiserin in »Die Frau ohne Schatten«, Titelpartie in »Elektra«, Brünnhilde im »Ring«, Isolde »Tristan und Isolde«. In ihrer Paraderolle Brünnhilde derzeit u. a. Bayreuther Festspiele (unter Kirill Petrenko), außerdem in Berlin, Hamburg, Barcelona, Helsinki, Amsterdam, Washington, Budapest, Tokio. In Wiesbaden zuletzt »Elektra«, 2016.2017 Brünnhilde in »Götterdämmerung«.


Produktionen

Sopran in »Wagner-Galakonzert«
Brünnhilde in »Götterdämmerung«

Galerie

Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Dalia Schaechter, Catherine Foster
Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Erika Sunnegårdh, Catherine Foster
Foto: Sven-Helge Czichy
Elektra
Catherine Foster

Pressestimmen

In der Titelpartie der Elektra, Tochter des ermordeten Königs Agamemnon; die von der Rache an ihrer Mutter Klytämnestra und deren neuem Mann Ägisth besessen ist, debütierte in Wiesbaden mit Catherine Foster eine hoch dramatische Sopranistin, die diese Partie unter anderem in Kopenhagen, Weimar und Köln gesungen hat. Eine große, kräftige, nervenstarke Gesamtleistung, mit der die gebürtige Engländerin sich der Partie stellte, süßlich fein im Versuch, die Schwester Chrysothemis für ihre Racheidee zu begeistern.
Wiesbadener Kurier, Axel Zibulski, 30.01.2016
Zweifellos gewann das Stimmpotenzial dieser eindrucksvollen Sänger-Darstellerin zunehmend an Volumen, immensem Farbenreichtum und dürfte mit dieser grandiosen Vokalleistung, unangefochten die Weltspitze darstellen. In Verbindung von Virtuosität und Brillanz portraitierte Catherine Foster die unglückliche, rachsüchtige Tochter Agamemnons. In atemberaubender Akkuratesse, schlafwandlerischer Sicherheit führt sie ihren erstklassigen Sopran durch eine wahre »Tour de Force« und steigerte sich vehement in die kräftezehrende Partie. Trotz expansiver Spitzentöne verstand es die exzellente Sopranistin mit innigen, lyrischen Piani-Passagen zu berühren, in Verbindung einer dezenten und dennoch sehr intensiven, bewegenden Darstellung, welche sich zudem durch eine ganz persönliche, körperliche Innenspannung auszeichnete.
Online Merker, Gerhard Hoffmann, 28.01.2016

Termine

Der Ring des Nibelungen
Neuinszenierung | WiederaufnahmeGROSSES HAUS17:00 - 22:30
16:30 Einführung im Foyer Großes Haus
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