Claudia Arraiza, Tenald Zace, Anissa Bruley
Foto: Regina Brocke
Valeria Lampadova, Miyuki Shimizu
Foto: Regina Brocke
Vítek Kořínek
Foto: Regina Brocke
Vítek Kořínek, Shelby Williams
Foto: Regina Brocke
Valeria Lampadova
Foto: Regina Brocke
Valeria Lampadova, Tenald Zace
Foto: Regina Brocke
Valeria Lampadova, Ensemble
Foto: Regina Brocke
Valeria Lampadova, Ensemble
Foto: Regina Brocke

Tim Plegges »Aschenputtel« feierte in der ersten Spielzeit einen fulminanten Erfolg: »Ohne Mäuse, Feen oder pompöse Zauberkutsche, aber durchaus mit märchenhaftem Charme, gelang ihm eine Punktlandung«!
Wiesbadener Kurier
 
Das rührende Märchen ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden und von der Liebe. Aschenputtel und ihr Prinz müssen sich beide aus häuslichen Strukturen befreien – sie aus der Tyrannei, er aus Übergriffigkeit und der Enge falsch verstandener Familientradition – bevor sie in eine selbstbestimmte Zukunft aufbrechen können. Zu der romantischen Musik von Sergej Prokofjew und Neukompositionen von Jörg Gollasch wird das für Kinder und Erwachsene gleichermaßen faszinierende Märchen auch in dieser Spielzeit vom Hessischen Staatsballett gezeigt.

PREMIERE 13. Februar 2015


Besetzung

Musikalische Leitung Benjamin Schneider
Choreografie Tim Plegge
Musik Sergej Prokofjew, Jörg Gollasch
Bühne Sebastian Hannak
Kostüme Judith Adam
Dramaturgie Esther Dreesen-Schaback
Aschenputtel Carolinne de Oliveira, Ezra Houben
Mutter Miyuki Shimizu, Lara Peinado
Vater David Cahier, Denislav Kanev
Stiefmutter Lara Peinado, Ludmila Komkova
Stiefschwester 1 Aurélie Patriarca, Seraphine Detscher
Stiefschwester 2 Polett Kasza, Stellina Nadine Jonot
Prinz Aaron Shaw, James Nix
Freund des Prinzen Jean-Baptiste Plumeau, Tatsuki Takada
Königin, Mutter des Prinzen Margaret Howard, Clémentine Herveux
König, Vater des Prinzen Igli Mezini, Taulant Shehu
Vögel / Ball-Gesellschaft Hessisches Staatsballett
Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden

Pressestimmen

Mit seiner ersten abendfüllenden Choreografie für das Hessische Staatsballett Darmstadt/Wiesbaden erzählt Tim Plegge das Märchen vom Aschenputtel neu. Mit stimmungsvoller Ausstattung und kleinen Gruseleffekten gelingt ihm ein familientaugliches Märchenballett. Das Publikum in Wiesbaden ist begeistert.
Darmstädter Echo, Julia Reichelt, 17.02.2015
Eine Punktlandung: Ohne Mäuse, Feen oder pompöse Zauberkutsche, aber durchaus mit märchenhaften Charme, der vor allem dem getanzten Beziehungszauber von Valeria Lampadovas expressivem Aschenputtel und ihrem Prinzen Vítek Kořínek zu verdanken ist.
Viel Gefühl zeigte Tim Plegge, Leiter des Staatsballetts, in seiner Choreografie für die Poesie der Begegnungen die ganz ruhige Berührung genauso umfasst wie kühne Hebungen und die Eleganz fließender Bewegung, die den [klassischen Bezug durchscheinen lässt.] (...) Plegge kann Geschichten erzählen, wie er in Karlsruhe mit seinem ,Momo‘-Ballett bewiesen hat.
Wiesbadener Kurier, Volker Milch, 16.02.2015
Nicht nur Kinder brauchen Märchen. »Aschenputtel« ist tief eingegraben in unser kollektives Gedächtnis. Und genau deshalb funktioniert ein Ballett, das diese Geschichte ohne Worte, sondern nur durch Körper und Bewegung erzählt – auf wunderbare Weise. (...) Zum Höhepunkt der Choreografischen Arbeit Plegges aber gerät der Ball, auf dem sich Prinz und Aschenputtel zum ersten Mal begegnen und im Nu –wunderschön anzusehen – zueinander hingezogen fühlen. Hervorzuheben sind aber auch Claudia Arraiza und Anissa Bruley als die beiden Stiefschwestern, deren körperlicher und mimischer Ausdruckeindringlich ihre Bösartigkeit vermittelt.
Strandgut, Walter H. Krämer, 01.03.2015