King A - Die Ritter der Tafelrunde
von Inèz Derksen und anderen Autoren – geschrieben im Auftrag von Het Laagland
Wiederaufnahme am 22. Januar. 2010
Donnerstag, den 04.02.2010, 11.00 Uhr
Studio
Aufführungsdauer: 1 Stunde 20 Minuten. Keine Pause.
Dramaturgie
Stefanie Kaufmann
Mit:
,Unter ‚wahrem’ Rittertum verstehe ich die Kunst, trotz aller Hindernisse und Widerstände, seinen Idealen und Träumen treu zu bleiben. Zu lernen, was man wert ist und zu wissen, aus welcher Überzeugung heraus und mit welcher Gabe man der Welt Farbe geben kann. Immer darauf zu vertrauen, auch wenn alles ins Wanken gerät, und zu entdecken, dass ein Neuanfang etwas ganz anderes ist als ein Scheitern.’ Inèz Derksen
Die Legende von König Artus beginnt mit einem Jungen, der davon träumte, Ritter zu werden, aber plötzlich König der Ritter, König der Könige wird. Wie cool ist es, Ritter zu spielen, wie schwierig, Ritter zu sein und große Versprechen einzulösen. Der Blick hinter die Ritterrüstung offenbart viele Fragen zu Werten wie Treue, Freundschaft und Liebe und was es bedeutet, Abenteuer zu erleben oder mit List und Mut Schlachten zu gewinnen.
Doch ‚ein Abenteuer zu bestehen’ heißt auch, eine schwierige und unsichere Aufgabe zu erfüllen. Auf der Suche nach dem Glück und auf dem Weg zum Erwachsenwerden müssen immer wieder wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Die Theaterautoren Daphne de Bruin, Bouke Oldenhof, Roger Schippers, Robbie Cleiren, Paul Jonker und Inèz Derksen haben sich auf Wunsch des niederländischen Kinder- und Jugendtheaters Het Laagland ganz eigensinnig mit Artus, seiner Geschichte und seinen Freunden befasst.
Die Vorlage für neunzig Minuten Action, Schwerterkrachen und Liebeskomplikationen im Workshop-Stil.
Mit einem stampfenden Stomp-Rap beginnen fünf Darsteller in sportivem Casual-Grunge-Look locker das Spiel vom Rittertum.
Neben Jungfrauenretten und Drachentöten geht es um Ehre, Freundschaft und Teamwork.
Oliver Wronka gibt einen Dauerpubertierer mit echten Kumpelqualitäten, Ritter Kai (cool: Charles Toulouse), Strahlemann Lancelot (Wolfgang Zarnack: süß romantisch im Schlabberpulli) und Oda Zuschneid, ein Superweib zwischen Jungfrau von Orleans und Lara Croft, gibt Guinever.
Das Publikum reagiert bei der Premiere mit eifrigem Applaus.
Wiesbadener Kurier/Tagblatt, 11.09.2007
King A ist nicht einfach eine jugendgerechte Nacherzählung des berühmten Artus-Stoffes [sondern] vielmehr eine Parabel auf das Erwachsenwerden. Der pädagogische Impetus, die Schwierigkeiten eines tugendhaften Lebens zu illustrieren, ist dabei immer präsent, tritt jedoch durch viel Humor in den Dialogen und ein sympathisches Wiesbadener Ensemble nie in den Vordergrund.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2007
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