Pompinien
picturepicture
picturepicturepicturepicturepicturepicturepicturepicturepicturepicturepicturepicturepicture


Ein Clownstheaterstück von Ingeborg von Zadow
Wiederaufnahme am 27. September. 2009
Dienstag, den 02.02.2010, 11.00 Uhr
Studio
Aufführungsdauer: 40 Minuten. Keine Pause
,Hierbleiben und weggehen. Ich will hin, aber ich kann nicht weggehen’.
(Nola in ,Pompinien’)
Nola wollte schon immer nach Pompinien, das Ziel ihrer Träume und ganz sicher wunderschön. Doch es liegt weit entfernt von dem kleinem Schuppen, in dem Nola und ihr Freund Tanil wohnen.
Als der Zeitpunkt der Abreise immer näher rückt, wird Nola und Tanil plötzlich schmerzhaft bewusst, dass ihnen eine lange Trennung bevorstehen könnte. Aber weggehen und gleichzeitig dableiben ist unmöglich. Und doch steht die Entscheidung fest. Denn wenn Nola bei Tanil bliebe, würde sie Pompinien nie kennen lernen.
Eine Trennung ist nicht leicht und sich entscheiden zu müssen unvermeidlich. Doch Nola und Tanil haben ihre eigene Logik, und so wird aus dieser ernsten Angelegenheit eine unterhaltsame Suche nach der Lösung des Problems.

,Pompinien’ ist ein Stück über das Abschiednehmen, über Freundschaft und Neid, über Entscheidungen, die getroffen werden müssen und die Angst vor dem Auseinandergehen. Es geht um Liebe und Eifersucht, Fern- und Heimweh. Ingeborg von Zadow formuliert in ihrem Text mit großer Sensibilität menschliche Grunderfahrungen, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen betreffen.
Im Studio, wo Matthias Faltz, Leiter des Jungen Staatstheaters, das Stück jetzt inszenierte, beginnen Nola und Tanil mit einem hinreißenden Pas de deux. Charles Toulose schaut (...) so herrlich staunend als hätte er eben zum ersten Mal das Erdenlicht erblickt. Mit rührendem Zungenschlag muntert er Nola immerzu auf, bevor er selbst wieder in Kummer versinkt. Oda Zuschneid indes wird zuweilen auch wütend, dann faltet sich ihr schmales Gesicht zu einer Maske des Unglücks. Mit sachten Slapstickmomenten, choreografierten Bewegungen und zarten Musikeinspielungen trifft Faltz das poetische Herz des Stücks, dessen Stärke auch darin liegt, alles in zauberhafter Schwebe zu halten.

Wiesbadener Kurier, 05.05.2009


Dieses Stück für Kinder (und Erwachsene) beleuchtet unendlich viele widersprüchliche und widerstreitende Gefühle. Ingeborg von Zadow bringt diese Gefühle mit knappen Dialogen auf den Punkt. Matthias Faltz als Regisseur macht sie durch Körpersprache lebendig in Duellen mit ausgestreckten Zeigefingern, Drehungen auf Kies und dramatischen Herzattacken.

Wiesbadener Tagblatt, 05.05.2009


Melancholie und Selbstironie, belegt der feine 40-Minüter, liegen bei gescheiten Menschen dicht beieinander.

Frankfurter Rundschau, 05.05.2009


[e]