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The inhabitants of a Bohemian village are celebrating at their town’s annual church fair. However, young Mařenka finds herself facing the possibility of an arranged marriage with the fairly dense yet extremely wealthy Vašek, the son of Mícha. But her heart belongs to Jeník. When Mařenka refuses to sign the marriage contract with Vašek, a curious arrangement is made: Jeník lets the marriage broker pay him off and, in exchange, promises to relinquish his claim to Mařenka on condition that she marry the son of Mícha. Mařenka herself, along with everyone else in the village, is outraged at Jeník’s willingness to barter over a bride… especially since no one knows that Jeník himself is Mícha’s son from a first marriage.
With his comic opera ‘The Bartered Bride,’ Smetana succeeded in creating an operatic jewel. Having internalized Liszt’s claim that it was time for composers to finally start writing great comic operas again, he perfected his work of ‘fun and games’ as a conscious way of contradicting the accusation that he was merely a devotee of the Wagnerian style. The playful nature of the opera is evident in its furiously wild overture, which pose extreme challenges for the orchestra and has earned its place in the concert repertoire of today. Though the popularity of Smetana’s Czech national opera was mostly limited to Bohemia during the composer’s life, ‘The Bartered Bride,’ which premiered in 1866 and exists in several versions, became one of the most-performed comic operas in Europe around the turn of the century and has remained until today.
The production will be directed by Michiel Dijkema, who entertained Wiesbaden audiences in the past with ‘The Barber of Seville’ and brought the 2011 Wizard Award for the most creative stage set to Wiesbaden. Dijkema, who has staged productions all over Europe, is set to continue this creative tradition by serving as both director and set designer for ‘The Bartered Bride.’
Selten sieht man Chor und die vom örtlichen Jugendzirkus Flambolé unterstützte Statisterie des Hauses derart vollbeschäftigt und motiviert bei der Sache. Michiel Dijkema nimmt das Komische dieser Oper ernst und liefert Unterhaltung in Fülle. (…) Auch angesichts der sich überstürzenden Aktionen gelingt die Gestaltung der musikalischen Seite außerordentlich gut. Am Dirigentenpult fordert Wolfgang Ott hohe Tempi ein, besteht aber zugleich auf inhaltlicher Motivierung harmonischer Entwicklungen. (…) Auf der Bühne wird das Angebot zur Aufwertung der szenischen Komponente couragiert angenommen. Die Gesangskunst überzeugt, doch es sind die bewegten Bilder, welche sich nachhaltig ins Gedächtnis einbrennen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.01.2013
Bildschwäche wird man dieser vom Publikum gefeierten Inszenierung (…) nicht nachsagen können. Es geht mit Bühnenmusi, Gauklern, Jongleuren und Akrobaten vom Wiesbadener Jugendzirkus Flambolé mindestens so bunt zu wie bei Asterix. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, seit der Chor in der ersten Szene aus einem riesigen Heuhaufen herauswächst. Immer wieder gelingen Überraschungen – wie die munterere, musikalisch differenzierte Polka, in der die Urgroßmutter (Dominik Totsche) den Urgroßvater durch die Luft wirbeln lässt (Choreografie: Matthew Tusa). (…) Das Staatsorchester zeigt sich nicht nur in der Ouvertüre, einem gefährlich transparenten Bravourstück, in Hochform. Im brillanten Ouvertüren-Getriebe gibt Ott Smetanas jäh aufblühendem Melos immer wieder den rechten Raum und führt die Sänger sicher über die Klippen des Komischen.
Wiesbadener Kurier/Tagblatt, 28.01.2013
Als Trapezkünstler ohne Netz steht Wolfgang Ott im Orchestergraben, er jongliert die Fugato-Bälle der rasanten Ouvertüre gefährlich schnell und mit vollem Risiko, überhaupt war die Orchesterartistik erfreulich.
Frankfurter Rundschau, 28.01.2013
Es zeigt sich wieder mal, wie toll Theater ist. Alles live. Überhaupt ist es ein runder Abend. Das Orchester unter Wolfgang Ott und der Chor mit Spielfreude und Präzision. Der bauernschlaue Hans (Kor-Jan Dusseljee) verkauft mit tenoralem Glanz seine Braut an sich selber. Heuhaufen werden lebendig, das Leben wird zum Zirkuszelt. Die Inszenierung von Michiel Dijkema ist wohltuend zurückhaltend, dabei witzig, folkloristisch bunt. Heftiger Applaus. Wertung: toll.
Bild, 28.01.2013
Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden spielt unter der Leitung von Wolfgang Ott spritzig, rhythmisch mitreißend, geschliffen-temporeich und in vorzüglicher Abstimmung zur Bühne.
Frankfurter Neue Presse, 29.01.2013
Als knallbuntes Spektakel, passend zur Faschingszeit, kommt die Neuinszenierung von Friedrich Smetanas komischer Oper ‚Die verkaufte Braut‘ im Hessischen Staatstheater Wiesbaden daher. Die Premiere stieß auf einhellige Zustimmung.
Darmstädter Echo, 30.01.2013